Uni Heidelberg

Montag, 28. Juli 2008

Erfolg einer originellen Studentenarbeit!

Im Januar stellte ich die herausragende, kreativ-humorvolle Studienarbeit von Kathrin Thumerer und Chris Baumann aus einem meiner Seminare hier online - den Gretchenfrage-Comic zum Zusammenhang von Religiosität und sexueller Selektion, immerhin ein 13 MB-Datenpaket!

Heute, ein halbes Jahr später, darf ich vermelden, dass es bereits über 1.200 Mal abgerufen worden ist!

Da bleibt mir einfach nur zu schreiben: Herzlicher Glückwunsch! Da ist wirklich ein anregendes Werk gelungen!

Wenn Sie es noch nicht in Augenschein genommen haben, einfach auf das Cover klicken:
Die neuen Thesen zu Religion & sexueller Selektion in kreativer und humorvoller Form - das Gretchenfrage-Comic von Chris Baumann und Kathrin Thumerer, Universität Heidelberg!

Montag, 28. Januar 2008

Die Gretchenfrage in der Evolution der Religion - Das Comic

Das Blockseminar "Religionswissenschaftliche Präsentationen zur Evolution der Religion" in Heidelberg war, soviel kann man sagen, dank der engagierten, kreativen und mutigen Studierenden ein Erlebnis! Ich war nicht nur überrascht, sondern mehrfach geradezu verblüfft. Reflektionen unseres naturwissenschaftlichen Mitwirkenden Lars Fischer finden Sie hier und hier.

Einen kreativen und auch inhaltlichen Höhepunkt bildete die humorvolle Arbeit von Chris Baumann und Kathrin Thumerer zum Zusammenhang von Religiosität und sexueller Selektion, verewigt auch in Goethes Gretchenfrage. In Form eines Comics stellen die beiden die frischen, evolutionsbiologischen Perspektiven der Religionswissenschaft mit einem ermutigendem Augenzwinkern dar. Sehen Sie (per Klick auf das Cover) selbst!

Die neuen Thesen zu Religion & sexueller Selektion in kreativer und humorvoller Form - das Gretchenfrage-Comic von Chris Baumann und Kathrin Thumerer, Universität Heidelberg!

Empirische Daten zum Thema finden Sie u.a. im Einführungsvortrag (S. 30 - 32).

Sexuelle Selektion in Daten: Frauenanteil an Kirchenmitgliedschaften sowie Konfessionslosigkeit in Bezug zu Anteil Ehen an Paarbeziehungen, Anteil Paaren mit Kindern, Anteil Single-Haushalten und Alleinerziehenden, Schweizer Zensus 2000

Donnerstag, 8. November 2007

Kooperation mit Science-Blogger Lars Fischer

Im Rahmen des Seminars "Religionswissenschaftliche Präsentationen zur Evolution der Religion" soll neben der Zusammenarbeit von Natur- und Geisteswissenschaften bewusst auch die Wissenschaftskommunikation (z.B. um neue Präsentationsformen) erweitert werden.

Und ich freue mich sehr, dass sich Lars Fischer vom bekannten, naturwissenschaftlichen Fisch-Blog bereitgefunden hat, bei der Diskussion und Begutachtung der Seminarergebnisse sowohl als Naturwissenschaftler wie Wissenschaftsjournalist mit zu wirken! Spätestens bei Blockseminar-Wochenende am 18./19.01.2008 besteht also für Teilnehmer des Seminars die Möglichkeit, ihn kennen zu lernen und im Dialog der Disziplinen und Perspektiven mit zu mischen.



Lars Fischer hat parallel zum Abitur eine CTA-Ausbildung gemacht, in der Analytik gearbeitet, danach Chemie studiert. Sein Diplomthema waren Zuckerstrukturen an der Oberfläche des HI-Virus.

Seit Februar 07 arbeitet er als freier Wissenschaftsjournalist u.a. für Spektrum der Wissenschaft, SZ und die Financial Times.

Sein Interesse gilt - neben den Naturwissenschaften - den historischen und kulturellen Grundlagen der Wissenschaft, er hat ein Faible für die Geschichtswissenschaften und kann Latein, Mittelhochdeutsch und Mittelenglisch lesen.

Besonders am Herzen liegt Lars der Brückenschlag zwischen Natur- und Kulturwissenschaften.

Über das Bloggen haben wir uns vernetzt, ausgetauscht und den Gedanken entwickelt, gemeinsam unsere Disziplinen und das Universitätsgeschehen mit der Blogosphäre auf neuen Wegen zu vernetzen zu versuchen.

Montag, 5. November 2007

Einführungsvortrag "Religionswissenschaftliche Präsentationen zur Evolution der Religion"

Heute Abend startet das Seminar "Religionswissenschaftliche Präsentationen zur Evolution der Religion" - und ich bin schon sehr gespannt, wie die Resonanz und Beteiligung der Studierenden sein wird. Im Idealfall könnten ja nach dem Blocktermin Ende Januar ggf. einige besonders gute Beiträge das Web bereichern - wenn, dann erfahren oder finden Sie es auch hier.

Wenn alle Verhaltensmerkmale und Fähigkeiten des Menschen evolutiv gewachsen und genetisch veranlagt sind - dann auch die Religiosität? Immer mehr Forscher verschiedener Disziplinen machen sich gemeinsam auf die Suche nach neuen Daten und Antworten...

Den Einführungsvortrag können Sie hier als pdf abrufen.

Und das Teaser-Video zum Seminar finden Sie zum Anschauen hier.

Heute und am 3.12. finden Einführung und Vorbesprechung je ab 19 Uhr im Raum 124 des Instituts für Bildungswissenschaft, Akademiestraße 3 statt.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Heidelberg ist Elite-Uni!

Nach Karlsruhe schon in der ersten Runde haben es nun Freiburg, Konstanz und unser Heidelberg geschafft und den Sprung in die neun (von 90) Elite-Universitäten geschafft! Ich freue mich riesig und gratuliere auch allen Lehrenden, Forschenden und Studierenden!

Damit hat Baden-Württemberg sage und schreibe vier von neun Eliteplätzen errungen in Deutschland errungen, zwei weitere Bayern - ein Ergebnis, das kaum zu glauben ist. Und während die Elite-Unis des Südweststaates allesamt in Baden liegen haben Stuttgart, Tübingen und Ulm interdisziplinäre Forschungsprojekte (neudeutsch: Exzellenzcluster) und Graduiertenschulen für Promoventen gewonnen. Nun wird auch in den geheimen Zirkeln Stuttgarts bereits an neuen Marketingstrategien getüftelt! Ehrlich - sehen Sie selbst!

Montag, 8. Oktober 2007

Teaser-Video: Seminar Religionswissenschaftliche Präsentationen zur Evolution der Religion(en) an der Universität Heidelberg

Nach sehr guten Erfahrungen mit entsprechend strukturierten Seminaren in Tübingen, Heidelberg und Leipzig habe ich mich jetzt entschlossen, noch einen Innovationsschritt weiter zu gehen.

Beginnend am 5.November 2007 möchte ich an der Universität Heidelberg ein innovatives Block-Proseminar zu meinem Forschungsschwerpunkt "Evolution der Religion(en)" anbieten. Im Angebot sind dabei wieder ungewöhnliche Aufgabenstellungen, Freiheit in der Gestaltung und Teamarbeit - erwartet werden dafür Neugier, fachliche Qualität (bzw. Lernbereitschaft), Kreativität und gerne auch Humor.

Ihre Mission, wenn Sie sie annehmen...



Wenn Sie wollen, sehen wir uns am 5.11.2007 ab 19 Uhr im Institut für Religionswissenschaft der Universität Heidelberg, Akademiestraße 4-8.

Dr. Blume

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