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    <title>Dr. Blume (Religionswissenschaft aus Freude) : Rubrik:USA IVLP 2009</title>
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    <description>Religionswissenschaft aus Freude</description>
    <dc:publisher>religionswissenschaft</dc:publisher>
    <dc:creator>religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:date>2009-04-15T13:46:57Z</dc:date>
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    <title>Dr. Blume</title>
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  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5494423/">
    <title>USA - Deutschland: Zurück in die Heimat</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5494423/</link>
    <description>Um auf dem 70. Geburtstag meines Doktorvaters sprechen zu können, habe ich heute die USA-Reise einen Tag vorher beenden dürfen. Danke, liebe Gastgeber, dass dies möglich war!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Zeilen erscheinen befinde ich mich (hoffentlich ;-) ) bereits im Flugzeug von Washington über Frankfurt ins geliebte Stuttgart. Ja, dazu stehe ich: Nach dreieinhalb Wochen Intensiv-Fernreise, unzähligen Eindrücken der USA und Gesprächen mit Freunden von China bis Malawi sehne ich mich nach unserer kleinen, großen Region mit ihren Menschen, Eigenheiten und Problemen, die sich andere Erdteile nur wünschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich die Reise gelohnt? Mehr als das. Ich hatte ehrlich befürchtet, das State Department würde uns nur die schönen Seiten Amerikas zeigen wollen. Und die Inauguration des neuen US-Präsidenten war sicher auch ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Dabei waren es gar nicht die politischen Termine oder Analysen, sondern vor allem die Begeisterung der einfachen Menschen, die sich mir einbrannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/vorurteile/2009-01-22/d-rfen-politiker-helden-sein-das-kino-wei-die-antwort&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Obama-T-Shirts am Rande der Inauguration des neuen Präsidenten. Die Begeisterung wird abflachen und hoffentlich wird sich doch ein Teil der Hoffnungen erfüllen.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Obama-T-Shirts am Rande der Inauguration des neuen Präsidenten. Die Begeisterung wird abflachen und hoffentlich wird sich doch ein Teil der Hoffnungen erfüllen.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/ObamaTShirt.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sahen eben auch die Schattenseiten der USA, besuchten Obdachlosen- und Minderheitenvertreter, sogar Sexualstraftäter in einer Art Verbannungslager unter einer Brücke Miamis. Wir sahen nicht nur schimmernde Symbole aus Glanz und Macht, sondern auch die letzten Überreste &quot;durch Entwicklung zerstörter&quot;, afroamerikanischer Stadtteile und diskutierten mit Journalisten, Politikern und Wissenschaftlern auch über Fragen der Korruption, Konzentration von Medienmacht und unternehmerischer wie außenpolitischer Lobbyarbeit. Hier wurde gar nicht versucht, die USA als perfektes Land, als perfekte Gesellschaft zu präsentieren - sondern als eine Demokratie, die immer wieder (und manchmal auch über Irrwege) nach dem Besseren strebt. Und wenn es etwas Ur-amerikanisches immer wieder zu erleben gab, dann war es eben diese Überzeugung: Dass jeder etwas verändern könne und müsse, dass die Regierung bestenfalls Partner, niemals Ersatz der eigenen Anstrengungen sein dürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Überzeugung bekamen wir in den Armenvierteln ebenso eindrucksvoll vorgelebt und erzählt wie auf Demonstrationen auf der Straße und in den Palästen der Mächtigen. In gewisser Hinsicht ist meine Haltung zu den USA einerseits realistisch-nüchterner und dabei gleichzeitig tiefer geworden - es sind die Menschen in all ihrer Vielfalt, die die USA ausmachen. Es sind keine besseren Menschen, als in Europa oder anderen Erdteilen leben - aber eben doch überwiegend Menschen, die sich darauf eingelassen haben, miteinander zu leben und eine gemeinsame Zukunft zu bauen. Werden auch wir demografisch längst implodierenden Deutschen und Europäer zu dieser Zuversicht, zur Freude an Leben und Familie und einem integrierenden Wir-Gefühl finden? Ich will es hoffen, weil ich glaube, dass unsere Völker und lebendigen Kulturen der Welt noch viel zu geben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Inhaltlich...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...haben sich meine Erwartungen bezüglich (Religions-)Wissenschaft und entsprechender Literatur großteils erfüllt, die Eindrücke bezüglich Politik und Kommunikation die Erwartungen aber weit übertroffen. Selbst Blogger, hätte ich doch im Traum nicht gedacht, welche Rolle Blogs und soziale Netzwerke in der Politik und Alltagskultur der USA bereits spielen, wie tiefgreifend sie die Institutionen verändern und jene unterspülen, die sich nicht auf den offenen Dialog einlassen wollen. Sowohl die USA wie auch erst Recht wir Europäer stehen erst am Anfang einer Entwicklung, deren Folgen wir in der Mediennutzung der schon geborenen Generationen allenfalls erahnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Großartig...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...waren aber auch die so unterschiedlichen Menschen, die zeitweise oder auf Dauer die Reise begleiteten - und von denen einige zu Freunden wurden. Einzelne habe ich vorgestellt, aber jeden vorher gefragt und auf Gruppenfotos verzichtet - denn wir hatten auch Freunde aus Ländern hier, die ein Risiko eingehen, wenn sie auch nur im Gespräch mit &quot;Westlern&quot; oder gar in den USA gesehen werden. Beim Austausch mit Leuten aus afrikanischen, arabischen und fernöstlichen Diktaturen und Krisenregionen habe ich mich mehr als einmal über unser deutsches Alltags-Jammern geschämt. Wir hätten wohl allen Grund, glücklicher zu sein und unsere Freiheiten stärker zu feiern und auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ihnen, liebe Leser, vielen Dank...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...dass Sie den Blog auf diesem Reisebericht begleitet haben. Ab Montag wird es dann wieder wie gewohnt religionswissenschaftliche Forschungs- und Nachrichtennotizen sowie Links und Rezensionen rund um unsere faszinierende Spezies Mensch und unser religiöses Verhalten geben. Dass &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Gott-Gene-Gehirn-Evolution-Religiosit%C3%A4t/dp/3777616346/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1226789720&amp;sr=8-1&quot;&gt;Gott, Gene und Gehirn&lt;/a&gt;&quot; auch in den letzten Wochen von der Kritik freundlich aufgenommen, zunehmend intensiv diskutiert und weiter rege nachgefragt wurde, nehme ich als gutes Omen für ein lebendiges Darwinjahr - und würde mich freuen, wenn Sie auch in Zukunft hin und wieder zu fernen Ländern und Kulturen, (religions-)wissenschaftlichen Studien und Entdeckungen der neueren Evolutionsforschung mitkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es - ihnen dankend - in den Worten der hiesigen Gastgeber zu schreiben: May God bless you - and may God bless all the people on the small and precious planet we share!</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-06T01:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5494413/">
    <title>Vor der Abreise: Kapitol, Native-American-Museum und WW2-Monument</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5494413/</link>
    <description>Der letzte Programmtag der Reise fing gut an: Angela Merkels erfreulich klare Worte zum Papstkurs fand sich mit Bild auch in der Washington Times. Dem Klischee vom ewigen, deutschen Antisemiten bin ich dagegen (und vielleicht auch deswegen) hier nicht begegnet - die Papstäußerung selbst wurde hier eher mit Kopfschütteln aufgenommen und mit der Regensburger Rede an die Muslime in Beziehung gesetzt. Wann kriegen wir Europäer endlich ein würdiges und unaufgeregtes Miteinander der Religionen hin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aber ein Abschluss-Höhepunkt des Programms - ein Besuch im Kapitol, dem Sitz des US-Zweikammerparlaments (just während dessen Beschlusses zur Krankenversicherung für Kinder) einschließlich Gesprächen mit Mitarbeitern von Abgeordneten und Live-Zeit auf der Besuchertribüne (leider nur ohne Fotoapparat zugänglich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitol_(Washington)&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Das Kapitol in Washington D.C., der Sitz von Senat und Repräsententhaus der Vereinigten Staaten von Amerika.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Das Kapitol in Washington D.C., der Sitz von Senat und Repräsententhaus der Vereinigten Staaten von Amerika.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/KapitolWashington.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbleibende Zeit galt es dann noch zu nutzen - so beim Besuch der neuen Washingtoner Filiale des National Museum of the American Indian, das schon durch seine erstaunliche Optik und noch mehr durch seine vielfältigen (und religionsreichen ;-) ) Exponate und Möglichkeiten überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nmai.si.edu/subpage.cfm?subpage=dc&amp;second=visitor&amp;third=hours&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Die Washingtoner Filiale des National Museum of the American Indian überzeugt nicht nur durch seine äußere Optik.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Washingtoner Filiale des National Museum of the American Indian überzeugt nicht nur durch seine äußere Optik.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/MuseumAmericanIndianWA.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Waleed aus Australien brach ich dann noch zu einer Abendwanderung zu einigen Nationalmonumenten auf. Unser Weg endete beim monumentalten Denkmal für die Soldaten des 2. Weltkrieges, das in der Dunkelheit und Ruhe noch seltsamer und bedrückender wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/2._Weltkrieg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;In Dunkelheit und Ruhe wirkte das Denkmal zu Ehren der (amerikanischen) Helden des 2. Weltkrieges noch bedrückender. Und gab Anlass zum Grübeln...&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;In Dunkelheit und Ruhe wirkte das Denkmal zu Ehren der (amerikanischen) Helden des 2. Weltkrieges noch bedrückender. Und gab Anlass zum Grübeln...&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/WWIIMonumentWashington.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wurde mir nochmal besonders bewusst, was für ein großes Wunder eigentlich das große Ansehen  ist, das Deutschland heute in den USA und auch den anderen Ländern wieder erworben hat - wie ich gerade in den letzten Wochen in Begegnungen mit Vertretern Dutzender Länder immer wieder erfahren durfte. Als Volk, das sich seiner Geschichte stellt, sind wir weit gekommen. Und es bleibt zu hoffen, dass wir auf dieser Verantwortung aufbauen und eine neue, auch patriotisch-integrierende Identität in und mit der Vielfalt der Völker und Religionen werden aufbauen können. Denn Kriege, Hass und Unrecht hatten wir genug und die Aufgaben, die vor uns liegen, werden wir Menschen, so glaube ich, nur gemeinsam bewältigen können.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-05T03:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5491631/">
    <title>Das GAO und Home Hospitality</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5491631/</link>
    <description>Heute hatten wir Begegnungen und Gespräche mit PR-Leuten und Wissenschaftlern des Government Accountability Office (GAO), das für den Kongress arbeitet und in Deutschland dem wissenschaftlichen Dienst des deutschen Bundestages entspricht. Nur ist das GAO als NGO konzipiert, deutlich größer und stärker auf auch direkte Information von Presse und Öffentlichkeit gerichtet. Kommunikation über YouTube inklusive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/qv30lGHzpuQ&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/qv30lGHzpuQ&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend hatten einige von uns (denen der entsprechende Termin wegen des Eissturms in Tulsa entgangen war) dann doch noch Gelegenheit, die in den USA traditionsreiche &quot;Home Hospitality&quot; kennen zu lernen. Dabei laden US-amerikanische Bürger internationale Gäste zu sich nach Hause zu Gespräch und Abendessen ein. Wir hatten das Glück, beim wunderbaren Ehepaar Christenson eingeladen zu sein (er ein pensionierter Lehrer, sie früher für den Foreign Service tätig), die noch dazu ein deutsch-amerikanisches Paar (Wolfgang &amp; Christine) zu sich gebeten hatten. Hier Hao und ich bei der Übergabe von Gastgeschenken an die Christensons (na klar warb ich auch bei dieser Gelegenheit für einen Besuch im Herzen Europas, in Baden-Württemberg! ;-) ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Gott-Gene-Gehirn-Evolution-Religiosit%C3%A4t/dp/3777616346/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1226789720&amp;sr=8-1&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Home Hospitality bei den Christensons, Washington D.C. Danke für den wundervollen Abend!&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Home Hospitality bei den Christensons, Washington D.C. Danke für den wundervollen Abend!&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/USA-0302-012.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christensons haben im &quot;Unruhestand&quot; übrigens auch ein interessantes Projekt auf den Weg gebracht: Sie erstellten mit PBS eine Fernsehdoku über den Marshallplan. In den USA recht erfolgreich, ist dieser jedoch bislang in Deutschland leider nicht zu sehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Deutschland: Hätte nicht gedacht, dass mich der Klang deutscher Sprache wieder so tief berühren würde. Aber es ist schon so: In der Ferne wird einem auch der Wert des Eigenen wieder viel bewusster.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-04T03:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5489267/">
    <title>Je beeindruckend: Das Institute of International Education und bestattende Säugetiere</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5489267/</link>
    <description>Heute standen wieder vor allem politische und internationale Termine auf dem Programm, so dass ich die Gelegenheit nutzen möchte, die beeindruckend effizienten und dabei stets freundlichen NGO-Hauptpartner unseres Programms vorzustellen: die Homepage des &lt;a href=&quot;http://www.iie.org/&quot;&gt;Institute of International Education&lt;/a&gt;, das sich den wissenschaftlichen und pädagogischen Dialog zwischen den USA und anderen Ländern verschrieben hat, Programme, Stipendien, Themenschwerpunkte o.ä. organisiert, ist für an den USA Interessierte auf jeden Fall &lt;a href=&quot;http://www.iie.org/&quot;&gt;einen Klick&lt;/a&gt; wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.iie.org/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Das Institute of International Education ist eine weltweit tätige NGO zur Förderung des wissenschaftlichen und pädagogischen Austauschs der USA mit anderen Ländern, die durch Professionalität und Freundlichkeit überzeugte. Klick führt zur IIE-Homepage.&quot; height=&quot;121&quot; alt=&quot;Das Institute of International Education ist eine weltweit tätige NGO zur Förderung des wissenschaftlichen und pädagogischen Austauschs der USA mit anderen Ländern, die durch Professionalität und Freundlichkeit überzeugte. Klick führt zur IIE-Homepage.&quot; width=&quot;318&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/iielogo.gif&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und langsam beginne ich mich auch wieder auf den deutschen Terminrhythmus einzustellen: Nutzte die Mittagspause zum Friseurbesuch und den Spätnachmittag zur Erkundung des Smithsonian National Museum of Natural History (&lt;a href=&quot;http://www.mnh.si.edu/&quot;&gt;Homepage hier&lt;/a&gt;). &quot;Smithsonian&quot; (nach Herrn Smith, einem frühen Millionensponsor) heißt übrigens: Das Museum wurde in Partnerschaft von Spendern und öffentlicher Hand errichtet, hier ist der Eintritt frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stand ich staunend zwischen ganz kleinen Exponaten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mnh.si.edu/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Das Skelett eines Urahnen der Säugetiere (und damit auch unserer Gattung, des Menschen) im Smithsonian National Museum of Natural History, Washington DC.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Das Skelett eines Urahnen der Säugetiere (und damit auch unserer Gattung, des Menschen) im Smithsonian National Museum of Natural History, Washington DC.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/Saugetierahne.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...den größeren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mnh.si.edu/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Die Wale gehören zu den Säugetieren und dieses Exemplar zu den ehrfurchtgebietenden Exponaten des Smithsonian National Museum of Natural History, Washington DC.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Wale gehören zu den Säugetieren und dieses Exemplar zu den ehrfurchtgebietenden Exponaten des Smithsonian National Museum of Natural History, Washington DC.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/SmithsonianWal.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...und den GANZ großen (den ich leider nur in Bruchstücken aufs Bild bekam)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mnh.si.edu/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Was für Wesen mögen diese Krallen wohl vor einigen Jahrmillionen alles so gepackt haben? *Grusel*&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Was für Wesen mögen diese Krallen wohl vor einigen Jahrmillionen alles so gepackt haben? *Grusel*&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/TRexSmithsonian.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Neandertaler bestatteten ihre Toten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte haben Sie Verständnis - es sind eben erst in zweiter Linie die Tiere, die mich faszinieren. Dieser Blog dreht sich ja um die Evolution religiösen Verhaltens. Und so stand ich denn auch begeistert vor der Szenerie einer Neandertaler-Bestattung - denn neben Homo Sapiens hatte auch diese Menschengattung religiöses Verhalten entwickelt, bevor sie vor wenigen Jahrzehntausenden leider erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/BlumeBGAEUEvolutionsgeschichteReligion.pdf&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Neben Homo Sapiens evolvierte auch Homo Neandertalensis religiöses Verhalten. Hier die Darstellung einer Neandertaler-Bestattung im Smithsonian National Museum of Natural History, Washington DC.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Neben Homo Sapiens evolvierte auch Homo Neandertalensis religiöses Verhalten. Hier die Darstellung einer Neandertaler-Bestattung im Smithsonian National Museum of Natural History, Washington DC.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/NeandertalerBestattung.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie das Thema Evolution der Religiosität interessiert &lt;a href=&quot;http://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/BlumeBGAEUEvolutionsgeschichteReligion.pdf&quot;&gt;ein aktueller Fachartikel dazu hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-03T02:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5484847/">
    <title>Von Erdbeben und Polizei, Indianern und Palästinensern</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5484847/</link>
    <description>Der heutigen Zeitung konnte ich den Grund entnehmen, warum ich gestern um 5 Uhr verwirrt aufgewacht war: Es hatte ein Erdbeben der Stärke 4,5 gegeben. Größere Sorgen bereiten den Seattlern aber derzeit weiterhin die Erschütterungen der Weltwirtschaft, die mehrere der großen Unternehmen und den überlebenswichtigen Außenhandel in Mitleidenschaft gezogen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant war Vorstellung und Gespräch mit führenden Vertretern der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.crimestoppers-ps.com/&quot;&gt;Crime Stoppers of Puget Sound&lt;/a&gt;&quot;, die samt Fernsehshow eine Art zivilgesellschaftliches &quot;Aktenzeichen XY ungelöst&quot; repräsentieren. Die Organisation als NGO ist dabei eine weitere Folge der Informationsfreiheit in den USA: Da Bürger den Staat zur Preisgabe von Informationen (bis hin zu Telefonlisten von Beamten) auffordern können, kann hier nur eine nichtstaatliche Organisation die strikte Anonymität garantieren, die beispielsweise Gangs oder Drogenringe aufzusprengen hilft. Sogar das Belohnungssystem für Hinweise, die zur Ergreifung von Tätern führen, werden hier strikt anonym über ein PIN-Nummer-System abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Besuch eines Native American-Kulturzentrums hatte ich mich besonders gefreut und habe auch eifrig Informationen und Fotos zu Heiligen Orten, Gerätschaften und Überlieferungen sammeln können. Dazu aber mal ein gesonderter Bericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag begegneten wir auch einer amerikanisch-arabischen Demonstration gegen die Zerstörungen im Gaza-Streifen. Hier die in Jerusalem lebende Palästinenserin Reem Eid Halawani (rechts, weiße Schuhe) im Gespräch mit Demonstranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/IslamDeutschlandUSA0308.pdf&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Auch amerikanische Muslime und Araber bringen sich in den USA zunehmend in den politischen Diskurs ein. Hier eine Aufnahme einer Demonstration gegen die Zerstörungen in Gaza, Seattle Januar 2009.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Auch amerikanische Muslime und Araber bringen sich in den USA zunehmend in den politischen Diskurs ein. Hier eine Aufnahme einer Demonstration gegen die Zerstörungen in Gaza, Seattle Januar 2009.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/USAGazaDemonstration.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier fand sich eine Beobachtung bestätigt, die erst langsam ins Bewußtsein der europäischen Öffentlichkeit zu sickern beginnt: In den USA gelingt die Integration von Muslimen weit besser als in Europa, &quot;homegrown terrorism&quot; ist ein überwiegend europäisches Phänomen! Auch die Demonstranten schilderten, dass sie sich in den USA mit ihrer Religiosität insgesamt akzeptiert fühlten, Eingebürgerte verwiesen mit Stolz auf die US-Flagge und auf die Möglichkeiten, sich im demokratischen System friedlich für Veränderungen einzusetzen. Auch der Dialog zwischen Religionsgemeinschaften ist (mit regional großen Unterschieden!) weit entwickelt, in Diskussionsrunden und Friedensaktionen treffen Juden, Christen und Muslime auf Augenhöhe aufeinander. Wie es eine arabisch-amerikanische Mutter ausdrückte: &quot;Es gibt junge Leute bei uns, die meinen, sie könnten nichts verändern. Denen sage ich: Ihr habt Amerika nicht verstanden!&quot; (Ein etwas älterer Vortrag zum Thema Islam in den USA &lt;a href=&quot;http://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/IslamDeutschlandUSA0308.pdf&quot;&gt;als pdf hier&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier begegnete mir auch zum wiederholten Mal eine Beobachtung, die sich unter Muslimen weltweit auszubreiten scheint: Die Schwäche der arabischen Diktaturen wird mit der relativen Stärke der türkischen Demokratie verglichen. &quot;Während die arabischen Regime letztlich von den USA abhängig sind, konnte Tayyip Erdogan [der Ministerpräsident der Türkei, Anm. Blume] sowohl den Irakkrieg ablehnen wie jetzt auch Shimon Peres die Meinung sagen. Denn er wird vom Volk gewählt.&quot;, so eine Palästinenserin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zuletzt...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...möchte ich noch erwähnen, dass eine Kombination aus amerikanischen Kopfschmerztabletten und SWR 3-Webradio fast so etwas wie Wunder wirkt. Da morgen wieder ein Mammut-Reisetag (Rückflug nach Washington D.C. inkl. 3 Stunden Zeitverschiebung) ansteht, bitte ich im Falle einer Blog-Verzögerung schon mal um Verständnis...</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-01T02:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5482931/">
    <title>Politik in Washington State</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5482931/</link>
    <description>Heute hatten wir die Gelegenheit, in die Staats- (in Deutschland wäre das: Landes-)politik des Bundesstaates Washington hinein zu schauen. Und in der Tat: Der 6-Millionen-Staat gönnt sich in der Hauptstadt Olympia (!) ein Zwei-Kammern-Parlament (Senat und Repräsentantenhaus, je Teilzeitabgeordnete) und eine Gouverneurin (in Deutschland wäre das eine Ministerpräsidentin), die gemeinsam in einem eindrucksvollen Kapitol aus Marmor im griechisch-römischen Stil residieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Washington_(Bundesstaat)&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Das Kapitol des US-Bundesstaates Washington, in dem beide Parlamentskammern und die Gouverneurin residieren.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Das Kapitol des US-Bundesstaates Washington, in dem beide Parlamentskammern und die Gouverneurin residieren.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/KapitolWashingtonStaat.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch innen läßt es der Bau an ornamentalem Luxus nicht fehlen und der Sitz des Obersten Staats-(in Deutschland wäre das Landes-)gerichts liegt denn auch gleich gegenüber. Und trägt den Namen: Temple of Justice - Tempel der Gerechtigkeit. Die neun Richter werden hier ebenfalls direkt vom Volk gewählt, derzeit sind vier der neun Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kapitol wirken dagegen die je ebenfalls direkt gewählten Politiker, hier Representative (Abgeordneter) Bob Hasegawa im Gespräch mit unserem Delegationsmitglied Said Mohammed Carpenter aus Nigeria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Washington_(Bundesstaat)&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Der demokratische Abgeordnete im Repräsentantenhaus Washington State Bob Hasegawa im Gespräch mit Said Mohammed Carpenter, Nigeria.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Der demokratische Abgeordnete im Repräsentantenhaus Washington State Bob Hasegawa im Gespräch mit Said Mohammed Carpenter, Nigeria.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/HasegawaCarpenter.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Traditions Fair Trade Cafe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein persönliches Tageshighlight war jedoch das Traditions Fair Trade Cafe der Hauptstadt - ein Eineweltladen mit angeschlossenem Restaurant. Einerseits kam mir vieles aus Deutschland wunderbar bekannt vor - die kleine Handbibliothek voller Bücher zu innerem und äußerem Frieden, der Duft von Räucherkerzen, das Angebot urtümlicher Kleidung, handgefertigter Waren und Kaffeesorten, Musik und Mottos von guten Menschen für gute Menschen. Good vibrations, die durch beste Wünsche unterstrichen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Washington_(Bundesstaat)&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Das Traditions Fair Trade Cafe in Olympia ist ein Geheimtip. Wo sonst verbinden sich Frieden und das Angebot tibetanischer Barbeque-Soße!&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Das Traditions Fair Trade Cafe in Olympia ist ein Geheimtip. Wo sonst verbinden sich Frieden und das Angebot tibetanischer Barbeque-Soße!&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/PeaceinOlympia.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Cafe in Olympia hatte auch noch so viel unbekanntes zu bieten: Zum einen ein sehr viel größeres Angebot an religiöser und spiritueller Musik, Güter und Literatur (einschließlich einer ganzen Regalreihe von und zu Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie) - und weit mehr Angebote für Kinder. In den USA erweisen sich auch Friedensbewegte als durchschnittlich religiöser und - damit verbunden, wie treue Leser dieses Blogs wissen - als durchschnittlich kinderreicher als die entsprechende Szene in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alten Tolkien- und Rollenspiel-Fan hatte mich aus dem Angebot an &quot;kooperativen Spielen&quot; sofort das Brettspiel &quot;Oger &amp; Elfen&quot; angesprochen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bellalunatoys.com/games/items/cooperative/ogreselves.htm&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Ogres &amp; Elves ist ein US-&quot;kooperatives Brettspiel&quot;, in dem es darauf ankommt, die Edelsteine zwischen Ogern und Elfen fair aufzuteilen...&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ogres &amp; Elves ist ein US-&quot;kooperatives Brettspiel&quot;, in dem es darauf ankommt, die Edelsteine zwischen Ogern und Elfen fair aufzuteilen...&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/OgerElfen.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...bis ich erstaunt lesen mußte, dass es in diesem Spiel darauf ankam, die Edelsteine zwischen Ogern und Elfen so gerecht aufzuteilen, dass am Schluss alle glücklich sein würden. Wenn Tolkien das noch erlebt hätte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben Sie gewusst, dass es tibetanische (!) Barbeque-Soße gibt? Lecker, und man hat ein garantiert gutes Gewissen dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, liebe Leser: Sollten Sie jemals nach Olympia im Staate Washington kommen, fahren Sie nicht am Traditions Fair Trade Cafe vorbei, das idyllisch fast im Schatten des Kapitols liegt. Hier finden Sie eine ganz besondere Oase der Güte und Friedfertigkeit in einem vielfältigen Land, das in letzter Zeit ja eher Männer mit Gewehren in den Mittelpunkt seiner Zelebrationen stellte...</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-31T06:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5481755/">
    <title>Bloggen in Seattle</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5481755/</link>
    <description>New York, Miami, Washington, San Francisco, Los Angeles, Boston - die USA hat viele interessante Städte zu bieten. Aber Seattle hat sich in nur anderthalb Tagen bei mir den Spitzenplatz erworben - die Smaragdstadt ist einfach klasse! Das gilt im Hinblick auf die großen Eindrücke wie die Skyline...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Seattle&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Die Skyline von Seattle im Bundesstaat Washington, USA, zeigt sogar im Januar noch Farbe.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Skyline von Seattle im Bundesstaat Washington, USA, zeigt sogar im Januar noch Farbe.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/SeattleSkyline0109.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...aber auch auf Details wie die Skulptur eines Trolls unter einer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Seattle&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Humor in Seattle: Skulptur eines Trolls, der ein Auto gegriffen hat, unter einer Brücke in Seattle.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Humor in Seattle: Skulptur eines Trolls, der ein Auto gegriffen hat, unter einer Brücke in Seattle.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/SeattleTroll.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot an kulturellen Angeboten, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten ist atemberaubend und z.T. in einer kompakten Downtown konzentriert, die sich zu Fuß oder kostenlos per Bus erkunden läßt. An jeder Ecke laden Starbucks zum Verweilen, Wifi-Internetzugang ist hier stadtweit gegeben. Was eine Stadt aber natürlich letztlich interessant macht, sind seine Menschen - und hier in Seattle leben Ingenieure, IT-Fachleute, Händler, Künstler, Wissenschaftler und Politiker dicht beieinander, der blaue (d.h. in Wahlen 70-80%ig demokratische) Staat Washington ist eine Hochburg kreativer Vernetzung. Derzeit gehen auch hier leider die letzten beiden Regionalzeitungen ein, an ihre Stelle tritt aber eine lebendige und vielfältige Bloggerszene, deren bekannteste Vertreter sich auf lokale Themen spezialisiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trafen wir im World Trade Center West Andrew MacDonald, der bei Microsoft arbeitet, Bezirksvorsitzender der hiesigen Republikaner ist und mit &lt;a href=&quot;http://www.soundpolitics.com/&quot;&gt;Sound Politics&lt;/a&gt; ein Flagschiff der konservativen Lokalblogs betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.soundpolitics.com/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Bezirkspolitiker und Blogger sein - in Seattle ist das kein Widerspruch. Andrew MacDonald ist Bezirksvorsitzender der Republikaner und bloggt auf Soundpolitics.com.&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Bezirkspolitiker und Blogger sein - in Seattle ist das kein Widerspruch. Andrew MacDonald ist Bezirksvorsitzender der Republikaner und bloggt auf Soundpolitics.com.&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/AndrewMacdonald.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Stadtbibliothek (mit Extra-Regalen zu Themen der Evolutionsforschung, in Seattle hält man viel von Religion, aber wenig von Fundamentalismus ;-) ) tauschten wir uns mit David Goldstein aus, der mit dem linken Blog &lt;a href=&quot;http://horsesass.org/&quot;&gt;Horse&apos;s Ass&lt;/a&gt; zu Bekanntheit aufgestiegen ist und sowohl durch direkte Lokalberichterstattung wie auch durch eine enge Vernetzung mit der nationalen Bloggerszene so manchen Skandal aufdecken konnte (am prominentesten vielleicht das unrühmliche und vor allem unfachliche Vorleben des Katastrophenschutz-Chefs, der für das Versagen in New Orleans verantwortlich war. Drei Tage, nachdem zuerst HA und dann die nationale Bloggerszene dieses pikante Detail der Bush-Ernennung aufzeigten und die Fernseh- und Printmedien auf die Story aufsprangen, erfolgte die hastige Entlassung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://horsesass.org/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;David Goldstein, Gründer des linken Lokalblogs Horse&apos;s Ass.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;David Goldstein, Gründer des linken Lokalblogs Horse&apos;s Ass.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/DavidGoldstein.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schnell wachsende Rolle von Internetmedien (v.a. Blogs und Social Networks) nicht nur in Wahlkämpfen und Berichterstattung, sondern auch in politischer Bildung und Aktivität erforscht das &lt;a href=&quot;http://ccce.com.washington.edu/&quot;&gt;Center for Communication and Civic Engagement&lt;/a&gt; der Universität Washington (des Bundesstaates im Westen, nicht der Hauptstadt im Osten der USA). Im Bild Maria Demeova, die für eine Vertretung der Roma-Minderheit in der Slowakei arbeitet und der philippinische Journalist Raffy Tima Jr. im Eingangsbereich des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ccce.com.washington.edu/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Maria Demeova, Slowakei und Raffy Tima Jr., Philippinen, vor dem CCCE der Universität Washington, Seattle.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Maria Demeova, Slowakei und Raffy Tima Jr., Philippinen, vor dem CCCE der Universität Washington, Seattle.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/USA-2901-018.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier trafen wir den Institutsleiter Prof. Lance Bennett und Mitarbeiter, die sich auf die Erforschung und Erprobung politischer Bildung und Aktivitätsformen junger Menschen spezialisiert haben - eine Zielgruppe, die gerade auch in Seattle durch die klassischen Medien (einschließlich Fernsehen) kaum noch erreicht wird, andererseits aber über das Internet neue Politikformen gestaltet und u.a. maßgeblich die Obama-Kampagne förderte und zum Erfolg führte. Die vielen Eindrücke und Informationen und die tiefgreifenden Veränderungen, die das Web für die politische Kultur der Zukunft bedeuten, wurden an diesem Tag deutlicher denn je und wir werden heute noch mehr erfahren. Statt eines Fotos lasse ich Lance Bennett aber vielleicht lieber selbst zu Wort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/xY7W4RNpjSI&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/xY7W4RNpjSI&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-30T13:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5478763/">
    <title>Ankunft in Seattle</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5478763/</link>
    <description>Als Shadowrun-Gamer der ersten Stunde war ich natürlich wahnsinnig gespannt auf Seattle - jene Stadt zwischen Natur und Hightech, die sich nach Norden nach Kanada, nach Süden uns Osten in die Herzlande der USA, vor allem aber nach Westen zum Pazifik und den Nationen Asiens hin öffnet. Microsoft, Amazon, Boeing und Starbucks sind nur einige der Weltfirmen, die hier ihren Ursprung nahmen, Bill Gates und seine Familie wohnen immer noch hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und obwohl wir erst spät abends ankamen, enttäuschte die Stadt die Hoffnungen nicht: eine von Licht und Leben pulsierende Downtown, dabei aber eher elegant-konzentriert als oberflächlich-glitzernd wirkend. Der Volksmund hat Seattle den Namen Emerald City - Smaragdstadt verliehen, der sich auch auf das viele Grün in und um die Stadt bezieht. (Wozu ich aber des Nachts wegen noch nichts sagen bzw. schreiben kann.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Seattle&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Eine Impression aus den Straßenschluchten von Seattle, genannt Emerald City (Smaragdstadt).&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Eine Impression aus den Straßenschluchten von Seattle, genannt Emerald City (Smaragdstadt).&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/USA-2801-006.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Programm der kommenden Tage sind Begegnungen mit US-Bloggern, Wissenschaftlern und Politikern vorgesehen, außerdem Termine zur Stadt und Native Americans. Würde mich freuen, wenn es Ihr Interesse fände. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt von hier aus 9 Stunden - hier ist es 21.20 Uhr, wenn es in Deutschland schon 6.20 Uhr am Folgetag ist.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-29T05:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5476138/">
    <title>Eingeschneit</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5476138/</link>
    <description>Auf den Eissturm folgte der Schnee - die glatte Oberfläche mit einem dünnen, weißen Mantel einkleidend. Das Ergebnis war ein fast völliger Zusammenbruch des Verkehrs, die Schließung der Schulen und der meisten Geschäfte und mit all dem auch unseres heutigen Programms. Freude löste das Ereignis aber auch aus, hatten doch einige Freunde aus südlichen Ländern noch nie Schnee erlebt und waren entsprechend interessiert und auch erfreut. Wir nutzten den Tag insgesamt zur Erholung, für kleinere Erledigungen (hier in Tulsa gab es mehr Bookshops als in Miami :-) ) und natürlich zu vielen Gesprächen innerhalb der Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund vereister Wege und verschneiter Straßen ist hier Lulzim Peci aus dem Kosovo zu sehen, Direktor des KIPRED-Institutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kipred.net/site/?id=1,67,67,67,e&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Lulzim Peci. Direktor des KIPRED-Institutes im Kosovo, vor dem frisch eingeschneiten Tulsa.&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Lulzim Peci. Direktor des KIPRED-Institutes im Kosovo, vor dem frisch eingeschneiten Tulsa.&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/LulzimPeci0109.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen steht die Weiterreise nach Seattler (über Denver) an und schon wegen der Wetterverhältnisse wage ich keine Prognose, ob ein Blogbericht am Abend noch möglich sein wird.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-28T04:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5474761/">
    <title>Eissturm in Tulsa, Oklahoma</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5474761/</link>
    <description>Von den sonnengefluteten Stränden Miamis in einem Flugtag (mit Umstieg über Dallas) eine Zeit- und Klimazone weiter in einen Eissturm in Oklahoma - was für ein vielfältiges Land! Leider mußten heute einige Programmpunkte ausfallen, weil Straßen und Wege unpassierbar wurden, auch die Stromversorgung und Internetverbindung fiel zeitweise aus (daher das späte Einstellen des Beitrags, sorry). Und doch hätte das Erlebte und Erlernte wieder für einige Blogbeiträge gereicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lernten wir die Stadt Tulsa kennen, deren Aufstieg im 20. Jahrhundert Ölfunden und damit verbundenem Maschinenbau zu verdanken war, verewigt u.a. im Standbild eines Ölbohrers. Im Vordergrund Muhanned Al Munaizel, der beeindruckend junge PR-Chef des Premierministers aus dem schönen (und heute noch ölreichen) Königreich Bahrain - der Chance zu dieser Bildkomposition konnte ich nicht widerstehen. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tulsa&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Tulsa war laut Selbstbezeichnung einmal die &quot;Ölhauptstadt der Welt&quot; und an diese Zeit erinnert u.a. das Monument eines Ölbohrers. Im Vordergrund Muhanned, ein Freund aus Bahrain.&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Tulsa war laut Selbstbezeichnung einmal die &quot;Ölhauptstadt der Welt&quot; und an diese Zeit erinnert u.a. das Monument eines Ölbohrers. Im Vordergrund Muhanned, ein Freund aus Bahrain.&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/OilfriendsTulsa.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oklahoma ist ein tiefroter (d.h. hier republikanischer) Staat des südlichen Bibelgürtels - die eigentlichen politischen Kontroversen finden hier zwischen moderaten und rechtskonservativen Republikanern statt. Hispanische Zuwanderer, häufig illegal eingereist und teilweise seit Jahrzehnten ohne stabilen Rechtsstatus, tragen maßgeblich zur Wirtschaftskraft bei und bilden bereits ein knappes Fünftel der Gesamtbevölkerung, werden aber zugleich fehlender Bildung und der Entstehung von Parallelgesellschaften geziehen. Im Bild eine Ausgabe der Hispano de Tulsa - eine zweisprachige (englisch-spanische) Lokalzeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tulsa&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Die Hispano de Tulsa ist eine zweisprachige (englisch-spanische) Lokalzeitung in Tulsa, Oklahoma, USA.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Hispano de Tulsa ist eine zweisprachige (englisch-spanische) Lokalzeitung in Tulsa, Oklahoma, USA.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/HispanodeTulsaUSA.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die afroamerikanische Bevölkerung geht maßgeblich auf Sklaven zurück, die von Native Americans erworben und (zum Teil auf deren Flucht vor weißen Siedlern) in die Region gebracht wurden - aus den zahlreichen Mischehen zwischen Indianern und schwarzen Sklaven ging gar eine eigenständige Schicht der Freedmen (&quot;befreite Leute&quot;) hervor. Zumal viele afroamerikanische und Freedmen-Familien vor der Ankunft weiterer , v.a. weißer Zuwanderer bereits Land und Zugang zu Bildung besaßen, entstand hier in Tulsa im Rahmen der Segregation ein besonders erfolgreicher, schwarzer Stadtteil: Greenwood wies (neben einiger Armut) auch eine Rekordzahl schwarzer Unternehmer, Künstler, Mediziner und Anwälte auf und wurde als &quot;schwarze Wallstreet&quot; bekannt. Aber 1921 kam es zu schweren Rassenunruhen, den Tulsa Race Riots, in deren Verlauf die (weiße) Polizei auf Seiten der Mehrheit eingriff und große Teile Greenwoods zerstört, zahlreiche Menschen getötet wurden. Die folgende &quot;Stadtentwicklung&quot;, zu der die Neuordnung des Grundbesitzes und der Bau einer Autobahn mitten durch Greenwood gehörten, besiegelte das Schicksal des einmaligen Stadtteils endgültig - heute erinnert nur noch eine kleine Stiftung und ein erhaltenes Haus der afroamerikanischen Oberschicht an eine einstmals besonders erfolgreiche, schwarze Gemeinde im Süden der USA. Allerdings berichten diese von einem wachsenden Interesse an der Geschichte Greenwoods sowohl von Schulklassen aus dem Nahbereich wie auch von historisch Interessierten aus dem In- und Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tulsa&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Greenwood war einmal eine besonders erfolgreiche, afroamerikanische Gemeinde in den USA, bevor sie 1921 durch Rassenunruhen zerstört wurde. Die Besichtigung des letzten erhaltenen (Oberschicht-)Hauses, das heute von einer Stiftung erhalten wird, empfand ich als sehr beeindruckend.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Greenwood war einmal eine besonders erfolgreiche, afroamerikanische Gemeinde in den USA, bevor sie 1921 durch Rassenunruhen zerstört wurde. Die Besichtigung des letzten erhaltenen (Oberschicht-)Hauses, das heute von einer Stiftung erhalten wird, empfand ich als sehr beeindruckend.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/GreenwoodHausInnen.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich trotz aller Konflikte ein gewisser Zusammenhalt der Stadt entwickelt hat, wurde von mehreren Gesprächspartnern vor allem den Kirchen zugesprochen, die sowohl in ethnisch getrennten wie gemischten Gemeinden auftreten und in Kontakten miteinander wie auch der Lokalverwaltung stehen. Sowohl persönliche Kontakte religiöser Funktionäre wie auch gemeinsame, spirituelle Erfahrungen (z.B. an Feiertagen) begründen einen Dialog des Alltags, der Grenzen nicht aufhebt, aber aufweicht. So befindet sich Tulsas große Universität nicht nur in privater Hand und beruft sich auf christliche Traditionen, sondern hat außer einer Kirche auch eine Moschee für seine Studenten errichtet. Unter dem Eindruck fremdenfeindlicher Gesetzgebungen haben sich zudem seit kurzem Hispanics, Afroamerikaner, Native Americans, Juden, Muslime, weitere Minderheiten mit aufgeschlossenen Weißen zu Allianzen wie der American Dream Coalition u.a. zusammen geschlossen - deren Arbeit u.a. erheblich dazu beitrug, dass Barack Hussein Obama (entgegen den Erwartungen vieler) auch Mehrheiten hispanisch-amerikanischer und jüdischer Stimmen gewinnen konnte. Und eine deutschsprachige Schilderung Tulsas wäre nicht komplett ohne den Hinweis auf eine immer noch lebendige deutsch-amerikanische Tradition in der Stadt, die u.a. in einer Anzahl (auch) deutschsprachiger Einwohner, einer deutsch-amerikanischen Gesellschaft und einer Partnerschaft mit der Stadt Celle ihren Ausdruck findet.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-27T15:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5469095/">
    <title>Die sonnige Seite von Miami - und spannende Aspekte seiner Geschichte</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5469095/</link>
    <description>Nachdem wir in den letzten Tagen offen und glaubwürdig mit den Schattenseiten und Herausforderungen (sowie Menschen, die diese angehen) auch Miamis konfrontiert wurden, hatten wir heute Gelegenheit, abschließend die sonnige Seite der Stadt zu sehen: zwischen den Hochäusern zu wandern, den beeindruckenden Strand zu sehen (samt Sonnenbadern und Beachvolleyball - im Januar!), die mehrheitlich künstlichen Inseln, die &quot;alten&quot; (s. unten) und neuen Stadtteile. Hier Prof. Hao &quot;Larry&quot; Tang von der South China Normal University vor einem Ozeanausläufer und Hochhäusern der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Miami&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Prof. Hao &quot;Larry&quot; Tang von der South China Normal University vor einer Skyline von Miami.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Prof. Hao &quot;Larry&quot; Tang von der South China Normal University vor einer Skyline von Miami.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/HaoTangMiami.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Laborstudie Migration und deren Erfolgsbedingungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders beeindruckt war und bin ich jedoch von der Geschichte der Stadt, benannt nach Mayaimi - indianisch für großes Wasser. Denn sie ist nur 112 Jahre alt (gegründet 1896), hat es aber in dieser Zeit zu einer wirtschaftlich, kulturell und politisch bedeutenden Weltstadt gebracht. Ausschlaggebend hierfür war ein Faktor, der sich hier wie in einem Labor analysieren läßt: Zuwanderung. Die sich entwickelnde Stadt profitierte enorm von kubanischen Flüchtlingen der Mittel- und Oberschicht, die zwar fast ohne konvertierbares Geld, aber mit Bildung und Ehrgeiz vor dem Castro-Regime geflohen waren. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde aus dem Städtchen der Dreh- und Angelpunkt für Handel, Kultur und Politik zwischen der englischen und spanischsprachigen Welt (v.a. Nord-, Mittel- und Südamerikas). Bis heute bezeichnen mehr als zwei Drittel der Einwohner Miamis Spanisch als ihre Muttersprache, Englisch folgt mit einem knappen Viertel. Gebildete Zuwanderer und deren Netzwerke haben Miami und Südflorida dynamisch entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig belegt die Entwicklung Miamis, dass auch aufsteigende und gebildete Zuwanderer nicht automatisch bessere Menschen sind, sondern ihrerseits durchaus neue Klassenabgrenzungen beibehalten und schaffen: Noch bis in die 60er Jahre waren diskriminierende Segregationsgesetze gegen Afroamerikaner und Juden (die in nennenswerter Zahl aus Europa geflohen waren) in Kraft - und nicht wenige Schwarze erleben heute verbittert, dass nun im Rahmen der &quot;Stadtentwicklung&quot; für überwiegend weiße Mittel- und Oberschichtkäufer jene Stadtviertel und Gemeinschaften zerschlagen werden, in denen sie und ihre Vorfahren noch vor wenigen Jahrzehnten eingepfercht wurden. Auch Cassius Clay musste nach seinen Boxkämpfen noch Abends in die Ghettos, da Schwarzen das Übernachten in den besseren Wohngegenden verboten war. Wohl auch als Folge dieser Bigotterie legte er in Miami den christlichen Glauben und Namen ab, konvertierte zum Islam und wurde zu Muhammad Ali.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-25T01:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5467371/">
    <title>Von Lokalpolitik und Bloggerei</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5467371/</link>
    <description>Heute hatten wir die Gelegenheit, mit Mitarbeitern der Lokalverwaltung des Bezirks Miami Dade zu sprechen - dies hier ist (kein Witz!) eine Aufnahme des Gebäudes, in dem diese residiert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.reidreport.com/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Eingangsbereich zur Lokalverwaltung von Miami Dade County, Florida.&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Eingangsbereich zur Lokalverwaltung von Miami Dade County, Florida.&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/USA-2301-011.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfangen wurden wir von Mohammed Shakir, dem Direktor des Office of Community Relations (der Stabsstelle für die Beziehungen zu den Gemeinschaften), das und dessen Beirat einen ständigen Dialog (einschließlich Projekten der Zusammenarbeit) zwischen Verwaltung, Lokalparlament und den ethnischen und religiösen Minderheiten organisiert. Auch in diesen Diskussionen mit Mr. Shakir und seinen Mitarbeitern bekam ich wieder die besorgte (und wohl nicht unberechtigte) Frage zu hören, warum wir Eruopäer uns mit der Integration von kultureller und religiöser Vielfalt so schwer täten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faszinierend waren aber auch Gespräche mit Wilson Fernandes, einem leitenden Angestellten aus dem Verkehrsressort und Joy-Ann Reid, einer populären Journalistin und Bloggerin (&lt;a href=&quot;http://blog.reidreport.com/&quot;&gt;Reidreport hier&lt;/a&gt;), in deren Blog u.a. auch schon Obama ein Interview gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.reidreport.com/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Der Mitarbeiter der  Lokalverwaltung von Miami Dade Wilson Fernandes und die Journalistin und Bloggerin Joy-Ann Reid stellen sich unseren Fragen.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Der Mitarbeiter der  Lokalverwaltung von Miami Dade Wilson Fernandes und die Journalistin und Bloggerin Joy-Ann Reid stellen sich unseren Fragen.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/FernandesReidMiami.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entspann sich eine intensive (und für deutsche Verhältnisse erstaunlich offene) Debatte über die Möglichkeiten und Grenzen von Kommunalpolitik, die legale, halblegale, aber auch korrupt-illegale Einflussnahme durch Lobbygruppen (wie einiger Baugesellschaften, deren Umtriebe in gestrigem Beitrag angesprochen wurden) und die Rolle der Medien im (lokal-)politischen Diskurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joy-Ann Reid verdeutlichte dabei eine Entwicklung, deren Beginn wir in Deutschland auch längst beobachten können: Den Zeitungen brechen Verkäufe und Werbeeinnahmen weg, so dass Redaktionskosten gesenkt und vertiefte Recherchen immer seltener werden. Die privaten Fernseh- und Radiostation sind überwiegend an drastischen Bildern und Schockmeldungen interessiert, nicht aber an komplexen Stories, die Kunden langweilen und überfordern könnten. Und so beginnen Blogs in der politischen Berichterstattung rapide an Bedeutung zu gewinnen, zumal sie sich in den USA auf Informationsfreiheitsgesetze berufen und z.B. Pläne, Ratsvorlagen etc. online stellen oder verlinken können. Mr. Fernandes bestätigte: Wer sich kommunalpolitisch informieren wolle, greife neben den (ausdünnenden) Lokalzeitungen zunehmend auch auf Blogs zurück. Das gelte längst auch für die Verwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich blieben aus meiner Sicht zeitbedingt noch einige Fragen offen - Blogs scheinen m.E. zum Verfassen und auch der Verbreitung, Vernetzung und Diskussion von öffentlich zugänglichen Nachrichten sehr geeignet zu sein, kaum aber zu zeit- und kostenaufwändigen Hintergrundrecherchen - aber in Seattle werden wir, so die Programmplanung, ggf. mit weiteren Bloggern sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag besuchten wir u.a. eine Sonderschule für verhaltens- bzw. straffällig gewordene Schülerinnen und Schüler, die mit Alten- und Behindertenheimen kooperieren und so den Schülern die Möglichkeit geben, sozial bereichernde Arbeit mit anderen Menschen zu erleben, neues Selbstvertrauen aufzubauen und in konstruktive Lebensmodelle umzusetzen.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-23T23:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5465242/">
    <title>Miami: Die andere Seite des Booms</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5465242/</link>
    <description>Wenn wir Europäer Miami hören, haben die meisten von uns die Bilder von Miami Vice und Horatio Kane von CSI vor Augen: Glitzernde Wasserflächen, sonnendurchflutete Straßenzüge und Hochhäuser, zwischen denen attraktive Helden mit dem Bösen aufräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Miami hat diese Seiten: Gegenüber Washington sind die Temperaturen sonnig und sowohl vom 16ten Stock des Hotelzimmers wie auch aus den Busfenstern heraus leuchten einem beeindruckende Bilder entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=JDLNaMFti5Q&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Eine Impression aus Miami. Dankenswerterweise konnten wir aber auch die anderen Teile der Stadt sehen.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Eine Impression aus Miami. Dankenswerterweise konnten wir aber auch die anderen Teile der Stadt sehen.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/MiamiImpression.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem lokalen Komitee für die Organisation des internationalen Besuches kann ich aber dafür gar nicht genug danken, dass sie schon in der hervorragenden Vorbereitung unserem Wunsch entsprachen, auch jene Teile von Miami zu sehen, vor denen Touristen wohlweislich gewarnt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die andere Seite des Baubooms&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so bekamen wir bestürzt nicht nur die Armut zu sehen, die ganze Stadtteile prägt - sondern vor allem auch die Gnadenlosigkeit, mit der der Bauboom der letzten Jahre (der u.a. auch zur weltweiten Finanzkrise entscheidend beitrug) auf dem Rücken der Armen ausgetragen wurde. So wurden solche Häuser...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=mc-JrfE04zU&quot;&gt;&lt;img title=&quot;In Miami gibt es prachtvolle Häuser wie diese. Doch oft bedeutet &quot;Stadtteilentwicklung&quot; zunächst einmal die Vertreibung die alteingesessenen, armen Bevölkerung.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;In Miami gibt es prachtvolle Häuser wie diese. Doch oft bedeutet &quot;Stadtteilentwicklung&quot; zunächst einmal die Vertreibung die alteingesessenen, armen Bevölkerung.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/USA-2201-057.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...auf den oft gemieteten, mit Enteignung bedrohten oder mit falschen Versprechungen entlockten Grundstücken armer Menschen errichtet, ebenso wie die dazugehörigen Straßen. Nicht selten verbanden sich große Konzerne mit kaltherzigen oder schlichtweg korrupten Lokalpolitikern, um ganze Stadtteile &quot;zu entwickeln&quot; - was die Entheimatung und Vertreibung Hunderter Menschen, ganzer Familien und Gemeinschaften bedeutete. &quot;Gentrification - Veredelung&quot; wurde so zu einem Angstwort vieler - vor allem afroamerikanischer - Menschen, die sich kaum an die Polizei wenden, weder Anwälte leisten noch politischen Druck ausüben konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=mc-JrfE04zU&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Die &quot;Veredelung&quot; von Stadtteilen ging in Miami häufig mit der Entheimatung und Vertreibung armer Menschen einher. Zunehmend beginnen sie sich zu wehren.&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Die &quot;Veredelung&quot; von Stadtteilen ging in Miami häufig mit der Entheimatung und Vertreibung armer Menschen einher. Zunehmend beginnen sie sich zu wehren.&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/MiamiVeredelung.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr noch: Wir bekamen von örtlichen Aktivisten leerstehende Häuser, teilweise sogar des öffentlichen Wohnungsbaus, gezeigt, die von den Lokalverwaltungen gezielt der Nutzung entzogen und dem Verfall preisgegeben wurden, um den privaten Mietwohnungsmarkt vor &quot;Konkurrenz&quot; zu schützen. Dass dabei natürlich Menschen, die die privaten Mieten nicht zahlen konnten, zu Hunderten auf der Strecke blieben, wurde ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=mc-JrfE04zU&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Leerstehende Häuser im öffentlichen Besitz, während zugleich Menschen ihre Mieten nicht mehr bezahlen können und ganze Familien auf der Straße landen. Eine Impression aus Miami.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Leerstehende Häuser im öffentlichen Besitz, während zugleich Menschen ihre Mieten nicht mehr bezahlen können und ganze Familien auf der Straße landen. Eine Impression aus Miami.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/USA-2201-032.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber US-Amerikaner wären eben nicht US-Amerikaner, wenn sie sich all dies gefallen ließen. Unsere Gesprächspartner waren Gewerkschafter, sich selbst organisierende Communities und Obdachlosenaktivisten wie &quot;&lt;a href=&quot;http://takebacktheland.blogspot.com/&quot;&gt;Take back the Land&lt;/a&gt;&quot;, die den Kampf mit den Giganten aufgenommen und neben vielen Rückschlägen auch zahlreiche Erfolge zu verzeichnen hatten. Einer Workers Union war es unter anderem gelungen, tausende neuer Wähler zu registrieren und damit politischen Druck aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/mc-JrfE04zU&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/mc-JrfE04zU&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder bekamen wir zu hören: Es ist ja wundervoll, dass Obama nun Präsident wurde, die meisten von uns haben ihn unterstützt - aber alleine wird er es nicht schaffen. Wir müssen das Ringen um eine gerechtere Gesellschaft in jedem Staat, jedem Bezirk, jedem Stadtteil gewinnen und unsere örtlichen Probleme möglichst selbst zu lösen beginnen. Government by the people, for the people, wie ein Veteran der schwarzen Bürgerrechtsbewegung (und bekennender Patriot) uns stolz bekundete: Geschenkt wolle er nichts, seine demokratischen Rechte wolle er mit anderen selbst erstreiten. Und er finde es großartig, dass Menschen auch anderer Länder inzwischen über die &quot;Touristenghettos&quot; hinausschauen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewisser Hinsicht ist mir Miami über diese Menschen und ihren Mut noch viel näher gekommen, als es all die Glitzerbilder aus Fernsehen und Kino je vermocht hätten. Und mir ist bewusst geworden: Die wirklich spannenden und entscheidenden Kämpfe finden hier ganz ohne Schußwaffen statt...</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-22T23:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5463034/">
    <title>Gedanken zwischen Washington und Miami: Dürfen Politiker Helden sein?</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5463034/</link>
    <description>Washington erholt sich von den sicher bewegendsten Tagen seiner jüngeren Geschichte - die nicht zuletzt die junge Generation bewegt und mitgenommen hat, wie sich in den Nachtstunden nach der Amtseinführung allenthalben beobachten ließ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/vorurteile/2009-01-22/d-rfen-politiker-helden-sein-das-kino-wei-die-antwort&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Junge Leute in Washington nach der Amtseinführungsfeier des US-Präsidenten Barack Obama, Januar 2009.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Junge Leute in Washington nach der Amtseinführungsfeier des US-Präsidenten Barack Obama, Januar 2009.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/NachObamasFeier.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da noch etwas Zeit blieb, konnte ich noch einen Gesprächstermin mit muslimischen Vertretern in Washington wahrnehmen - dann aber galt es, weiter zu reisen. Nach einem letzten Blick auf das Pentagon und die vereisten Flächen des Potomac...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/vorurteile/2009-01-22/d-rfen-politiker-helden-sein-das-kino-wei-die-antwort&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Ende Januar 2009 war der Potomac in Washington noch von Eis überzogen. Blick aus dem Bus auf dem Weg zum Flughafen.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ende Januar 2009 war der Potomac in Washington noch von Eis überzogen. Blick aus dem Bus auf dem Weg zum Flughafen.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/PotomacOnIce.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Fluges nach Miami bestand nun aber auch die Gelegenheit, nun einmal in Ruhe des Gesehene und Geschehene (und auch die Kommentare deutscher Leserinnen und Lesern hier und in &lt;a href=&quot;http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/vorurteile/2009-01-22/d-rfen-politiker-helden-sein-das-kino-wei-die-antwort&quot;&gt;Natur des Glaubens&lt;/a&gt;) zu reflektieren. Daraus, einem neu entdeckten Obama-Filmclip  und aus Erinnerungen an eine sehr viel frühere Arbeit entstand ein Blogbeitrag zur Frage, ob Politiker eigentlich Helden sein dürfen und was das Kino dazu zu sagen hat. Wenn Sie Interesse haben klicken Sie bitte einfach auf das Bild...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/vorurteile/2009-01-22/d-rfen-politiker-helden-sein-das-kino-wei-die-antwort&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Change, we can believe in. Wandel, an den wir glauben können. Der Erfolg der Kampagne Obamas verweist auf die eigene Dynamik US-amerikanisch-zivilreligiöser Selbsterzählungen.&quot; height=&quot;254&quot; alt=&quot;Change, we can believe in. Wandel, an den wir glauben können. Der Erfolg der Kampagne Obamas verweist auf die eigene Dynamik US-amerikanisch-zivilreligiöser Selbsterzählungen.&quot; width=&quot;375&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/ObamasSieg.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...oder auf den Chronologs-Balken.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/vorurteile/2009-01-22/d-rfen-politiker-helden-sein-das-kino-wei-die-antwort&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Zum Chronolog &quot;Natur des Glaubens&quot; in den Webportalen des Spektrum-Wissenschaftsverlages geht es per Klick hier.&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Zum Chronolog &quot;Natur des Glaubens&quot; in den Webportalen des Spektrum-Wissenschaftsverlages geht es per Klick hier.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/chronologsnaturdesglaubens.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen gibt es dann einen ersten Bericht aus Miami.</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blume-religionswissenschaft</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-22T04:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5460024/">
    <title>Impressionen vom Inauguration Day, Washington</title>
    <link>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5460024/</link>
    <description>Wahrscheinlich haben Sie an den Fernsehschirmen und Computern sogar einen besseren Überblick über das Geschehen, als wir hier inmitten dieser gerade brodelnden Stadt. Bewusst hatten einige von uns eine (hervorragend organisierte!) Party des State Department zeitweise verlassen, um uns unter die Menschenmassen zu mischen. Gerne möchte ich Ihnen einfach einige Impressionen überspielen, die wohl nicht in den Medien dargestellt werden (können), aber von der Vielfalt, Kreativität und Stimmung der Millionen Menschen berichten, die nach Washington gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war der Esel (Donkey), das Symboltier der Demokraten da...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://religionswissenschaft.twoday.net/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Der Esel ist das traditionelle Symboltier der US-Demokraten. Klar, dass er bei der Inauguration von Präsident Barack Obama in Washington war.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Der Esel ist das traditionelle Symboltier der US-Demokraten. Klar, dass er bei der Inauguration von Präsident Barack Obama in Washington war.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/DemokratenEselUSAInauguration09.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ebenso wie Veteranen der Friedensbewegung (und damit meine ich den Herrn neben mir)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://religionswissenschaft.twoday.net/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Veteranen der Friedensbewegung ließen sich die Teilnahme an der Inauguration des US-Präsidenten Obama nicht nehmen.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Veteranen der Friedensbewegung ließen sich die Teilnahme an der Inauguration des US-Präsidenten Obama nicht nehmen.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/USGermanPeaceniks09.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...buddhistisch Segnende...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://religionswissenschaft.twoday.net/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Zu den USA gehört die religiöse Vielfalt. Buddhisten bei der Inauguration von US-Präsident Obama.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Zu den USA gehört die religiöse Vielfalt. Buddhisten bei der Inauguration von US-Präsident Obama.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/BuddhistsUSInauguration.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...und natürlich Elvis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://religionswissenschaft.twoday.net/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Elvis ließ sich die Teilnahme an der Inauguration von Präsident Barack Obama nicht nehmen.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Elvis ließ sich die Teilnahme an der Inauguration von Präsident Barack Obama nicht nehmen.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/ElvisUSInauguration09.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber viele, viele glückliche Menschen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://religionswissenschaft.twoday.net/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Für viele Amerikaner erfüllte sich mit der Wahl und Amtseinsetzung ein Traum, den zuerst Martin Luther King jr. formuliert habe.&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Für viele Amerikaner erfüllte sich mit der Wahl und Amtseinsetzung ein Traum, den zuerst Martin Luther King jr. formuliert habe.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/religionswissenschaft/images/HappyPeopleUSInauguration.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche (und noch etwas benommene) Grüße aus Washington!</description>
    <dc:creator>blume-religionswissenschaft</dc:creator>
    <dc:subject>USA IVLP 2009</dc:subject>
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    <dc:date>2009-01-20T20:00:00Z</dc:date>
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