Hinduismus - Ganesha
Der Hinduismus ist weniger eine einzelne religiöse Strömung als vielmehr ein Zusammenfluss abertausender, soich teilweise anreichender, teilweise konkurrierender Traditionen und Gottheiten.
Im Hinblick auf die religiöse Praxis erscheint er polytheistisch: Eine unüberschaubare Vielzahl von Gottheiten wird angebetet. Doch vertreten starke (und eher noch weiter erstarkende) Lehrmeinungen die Auffassung, dass hinter der Vielgestalt der Götter die eine höchste Wirklichkeit - das Brahman - zu finden sei, die oft wiederum mit bestimmten Göttern identifiziert wird. Man nennt dieses Aufgehen der göttlichen Vielheit in einer letzten, göttlichen Einheit Henotheismus (aus gr. heis, henos = „ein“ und theos = „Gott“). Er steht in enger Verwandschaft und manchmal fließenden Übergängen zum Monotheismus, der von der Existenz nur einer anbetungswürdigen Gottheit ausgeht. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass viele hinduistische Strömungen dieses höchste Sein auch apersonal verstehen - was dann wiederum dessen Anbetung hindert und stattdessen auf die ihm zugeordneten und anbetbaren Gottheiten verweist, die als Helfer auf dem Weg zur Erlösung erscheinen.
Zu den heute beliebtesten Gottheiten unter Hindus zählt Ganesha, der nach dominanter Überlieferung von der Hochgöttin Parvati zum Schutz ihres Badezimmers aus Ton geschaffen wurde. Der tapfere Versuch, den eintretenden Göttergatten Shiva aufzuhalten, kostete ihn den Kopf - den Parvati aber durch den eines Elefanten (eines Symbols von Glück, Langlebigkeit und Klugheit) ersetzte. Aus diesen doch eher unscheinbaren Anfängen heraus hat sich ein Kranz weiterer Mythen und Bedeutungen um Ganesha entfaltet, der von einigen seiner Anhänger längst als höchste Manifestation des Göttlichen verehrt wird.
Hier ein Verehrungsfilm zu Ehren Ganeshas, der zugleich viele Varianten, aber auch stabile Symbolelemente der Ganesha-Abbildungen zeigt.
Im Hinblick auf die religiöse Praxis erscheint er polytheistisch: Eine unüberschaubare Vielzahl von Gottheiten wird angebetet. Doch vertreten starke (und eher noch weiter erstarkende) Lehrmeinungen die Auffassung, dass hinter der Vielgestalt der Götter die eine höchste Wirklichkeit - das Brahman - zu finden sei, die oft wiederum mit bestimmten Göttern identifiziert wird. Man nennt dieses Aufgehen der göttlichen Vielheit in einer letzten, göttlichen Einheit Henotheismus (aus gr. heis, henos = „ein“ und theos = „Gott“). Er steht in enger Verwandschaft und manchmal fließenden Übergängen zum Monotheismus, der von der Existenz nur einer anbetungswürdigen Gottheit ausgeht. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass viele hinduistische Strömungen dieses höchste Sein auch apersonal verstehen - was dann wiederum dessen Anbetung hindert und stattdessen auf die ihm zugeordneten und anbetbaren Gottheiten verweist, die als Helfer auf dem Weg zur Erlösung erscheinen.
Zu den heute beliebtesten Gottheiten unter Hindus zählt Ganesha, der nach dominanter Überlieferung von der Hochgöttin Parvati zum Schutz ihres Badezimmers aus Ton geschaffen wurde. Der tapfere Versuch, den eintretenden Göttergatten Shiva aufzuhalten, kostete ihn den Kopf - den Parvati aber durch den eines Elefanten (eines Symbols von Glück, Langlebigkeit und Klugheit) ersetzte. Aus diesen doch eher unscheinbaren Anfängen heraus hat sich ein Kranz weiterer Mythen und Bedeutungen um Ganesha entfaltet, der von einigen seiner Anhänger längst als höchste Manifestation des Göttlichen verehrt wird.
Hier ein Verehrungsfilm zu Ehren Ganeshas, der zugleich viele Varianten, aber auch stabile Symbolelemente der Ganesha-Abbildungen zeigt.
blume-religionswissenschaft - 16. Feb, 06:27
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