Birma, Tibet - Buddhistische Mönche für Freiheit & Religionsfreiheit
Bereits in den 50er Jahren formulierten Walter Eucken und Friedrich August von Hayek die These, dass es keinem sozialistischen System gelingen würde, echte Religionsfreiheit zu gewähren. Denn schon das Prinzip der Planwirtschaft nehme ja in Anspruch, über die Zeit und auch die letzten Ziele ("ends") der Menschen planend verfügen zu können - wogegen religiöse Menschen für sich beanspruchten, Zeit und letzte Ziele individuell und gemeinschaftlich nach transzendenten Überzeugungen und also jenseits politischer Vorgaben ausrichten zu dürfen.
Damals noch verlacht, haben sich die Prognosen der Denker tragisch erfüllt. Religionsfreiheit ist in sozialistisch-atheistischen Verfassungen regelmäßig verkündet und praktisch nie eingelöst worden. Und wo auch immer es religiöse Freiräume gab (z.B. die Kirchen der damaligen DDR, die katholische Solidarnosc in Polen etc.) wurden diese in der Tat zu Brennpunkten der Sehnsucht auch nach wirtschaftlichen und politischen Freiheiten.
Und genau das ist nun auch in Birma und Tibet geschehen und von den sozialistischen Machthabern blutig niedergeschlagen worden. Die Aufnahme zeigt, wie buddhistische Mönche in Birma unter dem Applaus der Menschen gegen das Regime protestierten - viele erlitten dafür Haft und Folter.
Heute, am Karfreitag gedenken Christen überall auf der Welt des Leidens Christi, das um der Menschen willen geschehen sei. Viele werden dabei auch auf Christen verweisen, die derzeit wegen ihres Glaubens Verfolgung erleiden. Im Schicksal mutiger Mönche und Laien in Birma und China wird jedoch gleichzeitig deutlich, dass es nirgendwo auf der Welt echte Freiheit ohne Religionsfreiheit geben kann - und dass auch Nichtchristen, die für die Rechte anderer einstehen, heute Leid erfahren.
Damals noch verlacht, haben sich die Prognosen der Denker tragisch erfüllt. Religionsfreiheit ist in sozialistisch-atheistischen Verfassungen regelmäßig verkündet und praktisch nie eingelöst worden. Und wo auch immer es religiöse Freiräume gab (z.B. die Kirchen der damaligen DDR, die katholische Solidarnosc in Polen etc.) wurden diese in der Tat zu Brennpunkten der Sehnsucht auch nach wirtschaftlichen und politischen Freiheiten.
Und genau das ist nun auch in Birma und Tibet geschehen und von den sozialistischen Machthabern blutig niedergeschlagen worden. Die Aufnahme zeigt, wie buddhistische Mönche in Birma unter dem Applaus der Menschen gegen das Regime protestierten - viele erlitten dafür Haft und Folter.
Heute, am Karfreitag gedenken Christen überall auf der Welt des Leidens Christi, das um der Menschen willen geschehen sei. Viele werden dabei auch auf Christen verweisen, die derzeit wegen ihres Glaubens Verfolgung erleiden. Im Schicksal mutiger Mönche und Laien in Birma und China wird jedoch gleichzeitig deutlich, dass es nirgendwo auf der Welt echte Freiheit ohne Religionsfreiheit geben kann - und dass auch Nichtchristen, die für die Rechte anderer einstehen, heute Leid erfahren.
blume-religionswissenschaft - 21. Mrz, 07:45
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