SWR 2 Forum (Radio): Die Evolution der menschlichen Religiosität
Es diskutieren:
Dr. Michael Blume, Religionswissenschaftler, Universität Heidelberg
PD Dr. Wolfgang Achtner, Hochschulpfarrer und Privatdozent, Universität Gießen
Dr. Edgar Dahl, Bioethiker, Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Münster
Moderation: Reinhard Baumgarten
Liegt dem Glauben an Übersinnliches eine evolutionäre Entwicklung im biologischen Sinn zu Grunde? Immer mehr Naturwissenschaftler, Sozialwissenschaftler und Theologen gehen dieser Frage nach – denn einiges spricht dafür. Wichtige Indizien sind prähistorische Bestattungsriten, die zeitgleich mit der Entwicklung bestimmter Gehirnregionen entstehen. Lassen sich die drei großen monotheistischen Religionen auf diese Weise mit der Evolutionstheorie versöhnen? Als "Die Entstehung der Arten" von Charles Darwin vor 150 Jahren erschien, war dies für Theologen ein Schock, der bei vielen Gläubigen bis heute nachwirkt. Schließlich widerspricht Darwins These der Schöpfungslehre, wonach Gott alles Sein in sechs Tagen geschaffen haben soll. Wie verändert sich unser Verständnis des Glaubens, wenn wir wissen, dass es eine biologische Evolution der menschlichen Religiosität gab – dass Gott in den Genen wohnt?
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Dr. Michael Blume, Religionswissenschaftler, Universität Heidelberg
PD Dr. Wolfgang Achtner, Hochschulpfarrer und Privatdozent, Universität Gießen
Dr. Edgar Dahl, Bioethiker, Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Münster
Moderation: Reinhard Baumgarten
Liegt dem Glauben an Übersinnliches eine evolutionäre Entwicklung im biologischen Sinn zu Grunde? Immer mehr Naturwissenschaftler, Sozialwissenschaftler und Theologen gehen dieser Frage nach – denn einiges spricht dafür. Wichtige Indizien sind prähistorische Bestattungsriten, die zeitgleich mit der Entwicklung bestimmter Gehirnregionen entstehen. Lassen sich die drei großen monotheistischen Religionen auf diese Weise mit der Evolutionstheorie versöhnen? Als "Die Entstehung der Arten" von Charles Darwin vor 150 Jahren erschien, war dies für Theologen ein Schock, der bei vielen Gläubigen bis heute nachwirkt. Schließlich widerspricht Darwins These der Schöpfungslehre, wonach Gott alles Sein in sechs Tagen geschaffen haben soll. Wie verändert sich unser Verständnis des Glaubens, wenn wir wissen, dass es eine biologische Evolution der menschlichen Religiosität gab – dass Gott in den Genen wohnt?
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blume-religionswissenschaft - 9. Apr, 06:19
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