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Freitag, 20. Februar 2009

Die Faszination für Katastrophenszenarien

Seitdem uns die Evolution mit entwickelten Vorderhirnen und also mit der Fähigkeit, Zukunftsentwürfe zu erstellen, versehen hat, beschäftigen wir Menschen uns mit Katastrophenszenarien. Evolutionär ist das auch gut zu verstehen: Gefahren frühzeitig wahrzunehmen und also mit besonderer Aufmerksamkeit auf entsprechende Signale zu reagieren, gehört zu unserem ältesten Erbe. Vorab mögliche Gefahren "durchzuspielen" und Wege zu ihrer Vermeidung zu entwickeln, dürfte sich darüber hinaus oft als insgesamt vorteilhaft erwiesen haben.

In den religiösen Überlieferungen sind Erzählungen über endzeitliche Katastrophen daher gang und gäbe - sie gewinnen und fesseln die Aufmerksamkeit, mahnen und warnen die Glaubenden zwischen dem Endlichen und Unendlichen zu unterscheiden und verleihen der religiösen Botschaft Dringlichkeit. Aber auch in säkularen Kontexten entwickeln wir Menschen eine unglaubliche Kreativität im Ausdenken möglicher Katastrophen. Hier ein chinesisches Video über die Folgen eines möglichen Meteoriteneinschlags auf unserer Erde. Wenn Sie ein paar Minuten Zeit haben, verfolgen Sie doch einmal die seltsame Faszination und ihre Folgen in sich selbst.



Gefunden im Blog Erdlicht, mit einer auch ins Englische übersetzten Kommentierung in diesem Post.

Trackback URL:
http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5522944/modTrackback

Aurisa - 23. Feb, 21:34

Hallo,
leider ist das eine sehr zwiespältige Sache...
Einerseits ist es wichtig sich Sorgen zu machen... mögliche Katastrophen durchzuspielen und nach Möglichkeiten zu suchen sie zu vermeiden...
Mir ist das auch nicht fremd... weil ich zu Ängsten neige...
Aber leider musste ich auch die Erfahrung machen, daß es ein sehr schmaler Grat ist... zwischen berechtigter Sorge... und dem abgleiten in völlig übertriebene Sorgen oder gar Wahnvorstellungen...
Ich musste das leider 'live' erleben bei einigen Menschen in meinem persönlichen Umfeld... und das ist nicht schön :(((.
Viele Grüße
Aurisa

Auriso (Gast) - 24. Feb, 18:34

@Auriso, Angstträume, etc. bezeichnet man nicht als Wahn. Wahn ist falsche Bezugsetzung, Irrationales, bzw. wenn ein unüberprüfbaren Sachverhalt für einen Menschen zur persönlichen Gewissenheit, damit unverrückbaren Tatsache wird, zudem längerfristig aufrecht erhalten und fanatisch Durchsetzung sucht, bzw. verteidigt wird, obwohl es sachlich überprüfbaren Widerspruch gibt.

Naturkatastrophen, waren im Gegensatz zu
Klimakatastrophen schon vor den Menschen. Und dann fragt sich, wen ein Gott damit strafen wollte. :-) Umweltkatastrophen, menschlich verursacht, können jeden, unabhängig davon wie er lebt,
treffen.

Sorgen für andere, beginnt, mit H20, (Wasser-/Sauerstoff, Feuer = blaues Licht = Himmel. Es bringt Wachstum und heilt. Blaues Licht ist auch im männlichem Sperma.
Weiterhin braucht es Licht in der Finsternis (Mond, Abspaltung der Erde, bzw. Maria = Krater auf dem Mond. :-)) Der Mond bestimmt hauptursächlich Gezeiten.
Die Mutter mit etwa gleichem 28-Tage-Rhythmus, sorgt in der Regel mit Muttermilch. (vgl. Apg 7,20).

Mt. 6,26 bedeutet nicht, jegliches Sorgen unterlassen. Auch Vögel nehmen Samen auf (ernten) und säen, mit ihren Exkrementen irgendwohin, im Gegensatz zu einem
Sämann, der grundsätzlich eine Zielplanung hat. (Alles soll oder muss "seine" Ordnung haben, erwarteten Gewinn bringen). Gemessen an "der" Ordnung, hat der überlieferte Jeshua bspw. mit kleinstem Senfkorn, der zu Senfbäumen werden soll, usw. versagt.
(Orchideensamen sind die kleinsten Körner und aus Senfsamen wird botanisch ein Strauch, kein Baum. Jeshua war nicht allwissend.)
Auch Wasser, blaues Licht ist mit regulärem menschlichem Verstand besehen nicht allwissend. Es kommt nur überall hin, verbindet sich mit nahezu allem.
Zur Ordnung ist auch Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Objektives Recht dient dazu das
Zusammenleben in einer Gesellschaft verbindlich und auf Dauer zu regeln bzw. soziale Konflikte zu vermeiden. Gerechtigkeit ist subjektive Tugend, bezieht sich auf konkreten Einzelfall, ist oberstes Ziel in einem Rechtsstaat. Der Staat ist immer der unmittelbare Nächste, mit dem man gerade Berührung hat.

Namaste

@ Aurisa

Ja, genau deswegen sehe ich auch einen Informationsauftrag. Über Ängste lassen sich Menschen politisch leicht manipulieren - und Ängste sind recht leicht zu erzeugen. Deswegen gehört es zu unserer individuellen und gemeinschaftlichen Verantwortung, den reflektierten Umgang mit Ängsten zu erlernen. Danke für Deinen Beitrag und Deine Beobachtungen dazu!
Erdlicht (Gast) - 26. Feb, 12:52

Manipulation quergedacht. Soweit der Regen und der blaue Himmel bestimmten wie, wo, wann,.... ich geboren wurde, hat der manipulliert Es beginnt schon damit, dass Mutter übersetzt wohlgenährt, Quelle, mit Heirat Richter hieß. Sie hatte keine Milch, aber hätte mich am liebsten in Selbiger ersoffen. Richter können aufrichten, aber auch niedermachen.

Sie hat mir schönen Namen gegegeben. Oder war es der Regen? Fest steht nur, dass Wasser nie unbeteiligt ist.
Aber es sagt nichts. Es sagt auch nichts, wenn es donnert.
Das Gesagte stammt aus Menschenhirnen, die dank Zufuhr von H20 funktionier(t)en. Im Wasser ist kein Meerungeheuer Leviathan, das für Vulkane und Plattenverschiebung sorgt.
Leviathan ist auch Gott = Feuer.
Problem: Feuer wärmt, aber unbewahrt ist es Gefahr. Es vernichtet nicht, aber macht zu Asche, die nicht verbrennt.

Was überzeugt wird Kommunikation genannt. Was nicht überzeugt, nennt man Manipulation.

Dr. Blume

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