Macht Kinderreichtum glücklich? Wahr?
Immer wieder begegne ich dem Mißverständnis, dass Leute aus der Beobachtung eines durchschnittlich höheren Kinderreichtums religiös vergemeinschafteter Menschen eine lineare Wert- oder Wahrheitsaussage lesen. Sollte Religion schon deswegen in einem absoluten Sinne "gut", "schön" und/oder "wahr" sein, weil sie nachweisbar den Reproduktionserfolg fördert?
Nein, das sind unterschiedliche Kategorien, die zusammenhängen mögen, nicht aber einfach identisch sind. Denn es bleibt festzuhalten: Im Rahmen der Evolutionsforschung beschreibt der differenzielle Reproduktionserfolg nicht weniger, aber auch nicht mehr als die Richtung, in die Gene weitergegeben werden und sich das Leben selbst organisiert. Das ist aber eine empirische Aussage und für sich weder ein absolutes Werturteil noch ein Beweis oder eine Widerlegung von letzten Wahrheitsaussagen.

Religiös vergemeinschaftete Menschen mögen durchschnittlich eher und stabiler heiraten, durchschnittlich höhere Lebenserwartungen genießen, durchschnittlich glücklicher sein und durchschnittlich mehr Kinder haben - aber selbstverständlich gibt es zugleich Abertausende von Fällen, in denen religiöse Ehen scheitern, Menschen für die Religion Gesundheit und Leben opfern, am Glauben unglücklich werden, keine Kinder haben oder am Ende eines religiösen, kinderreichen Lebens mit Verbitterung auf verpasste Lebenschancen zurück blicken. Wie jedes menschliche Verhaltensmerkmal kann sich Religiosität unterschiedlichst auswirken, der statistische Mittelwert entwertet nicht das Einzelschicksal.
Wissenschaftliches Verstehen kann und soll also bestenfalls einen Beitrag leisten, Leben umfassender zu begreifen, Glück zu fördern und Leid zu vermindern; es darf sich aber selbst nicht zum Setzen absoluter Maßstäbe mißbrauchen lassen.
Die Bibel dazu...
Als hätten schon die Autoren der Bibel heutige Debatten um Überleben und Reproduktion im Rahmen der Evolution vorweg geahnt, äußert sich die Schrift auch zu diesem Thema. Einerseits lauten gleich Gottes erste, überlieferte Worte und sein erstes Gebot an die gerade erschaffenen Menschen: "Seid fruchtbar und mehret euch." (Genesis 1,28)
Andererseits aber wird auch, mit einem Anflug sowohl von Bitterkeit wie Warnung, vor einer Verabsolutierung von Langlebigkeit und Fruchtbarkeit gewarnt, z.B. in Prediger 6,3:
"Wenn einer gleich hundert Kinder zeugte und hätte langes Leben, daß er viele Jahre überlebte, und seine Seele sättigte sich des Guten nicht und bliebe ohne Grab, von dem spreche ich, daß eine unzeitige Geburt besser sei denn er."
Sowohl atheistische wie religiöse Denker sind bisweilen der Versuchung gefolgt, Menschen als bloße, im ewigen Wettbewerb zueinander stehende Reproduktionsmaschinen zu betrachten. Insofern wir aber zugestehen, dass dem Menschen über das Beobachtbare hinausgehende Eigenschaften zukommen - zum Beispiel Würde -, braucht sich niemand so etwas als vermeintlich erwiesen aufschwätzen lassen. Naturwissenschaftliche Beschreibungen des Lebens können hilfreich und wichtig sein, ersetzen jedoch die Deutung und Bewertung dieses Lebens nicht.
Nein, das sind unterschiedliche Kategorien, die zusammenhängen mögen, nicht aber einfach identisch sind. Denn es bleibt festzuhalten: Im Rahmen der Evolutionsforschung beschreibt der differenzielle Reproduktionserfolg nicht weniger, aber auch nicht mehr als die Richtung, in die Gene weitergegeben werden und sich das Leben selbst organisiert. Das ist aber eine empirische Aussage und für sich weder ein absolutes Werturteil noch ein Beweis oder eine Widerlegung von letzten Wahrheitsaussagen.

Religiös vergemeinschaftete Menschen mögen durchschnittlich eher und stabiler heiraten, durchschnittlich höhere Lebenserwartungen genießen, durchschnittlich glücklicher sein und durchschnittlich mehr Kinder haben - aber selbstverständlich gibt es zugleich Abertausende von Fällen, in denen religiöse Ehen scheitern, Menschen für die Religion Gesundheit und Leben opfern, am Glauben unglücklich werden, keine Kinder haben oder am Ende eines religiösen, kinderreichen Lebens mit Verbitterung auf verpasste Lebenschancen zurück blicken. Wie jedes menschliche Verhaltensmerkmal kann sich Religiosität unterschiedlichst auswirken, der statistische Mittelwert entwertet nicht das Einzelschicksal.
Wissenschaftliches Verstehen kann und soll also bestenfalls einen Beitrag leisten, Leben umfassender zu begreifen, Glück zu fördern und Leid zu vermindern; es darf sich aber selbst nicht zum Setzen absoluter Maßstäbe mißbrauchen lassen.
Die Bibel dazu...
Als hätten schon die Autoren der Bibel heutige Debatten um Überleben und Reproduktion im Rahmen der Evolution vorweg geahnt, äußert sich die Schrift auch zu diesem Thema. Einerseits lauten gleich Gottes erste, überlieferte Worte und sein erstes Gebot an die gerade erschaffenen Menschen: "Seid fruchtbar und mehret euch." (Genesis 1,28)
Andererseits aber wird auch, mit einem Anflug sowohl von Bitterkeit wie Warnung, vor einer Verabsolutierung von Langlebigkeit und Fruchtbarkeit gewarnt, z.B. in Prediger 6,3:
"Wenn einer gleich hundert Kinder zeugte und hätte langes Leben, daß er viele Jahre überlebte, und seine Seele sättigte sich des Guten nicht und bliebe ohne Grab, von dem spreche ich, daß eine unzeitige Geburt besser sei denn er."
Sowohl atheistische wie religiöse Denker sind bisweilen der Versuchung gefolgt, Menschen als bloße, im ewigen Wettbewerb zueinander stehende Reproduktionsmaschinen zu betrachten. Insofern wir aber zugestehen, dass dem Menschen über das Beobachtbare hinausgehende Eigenschaften zukommen - zum Beispiel Würde -, braucht sich niemand so etwas als vermeintlich erwiesen aufschwätzen lassen. Naturwissenschaftliche Beschreibungen des Lebens können hilfreich und wichtig sein, ersetzen jedoch die Deutung und Bewertung dieses Lebens nicht.
blume-religionswissenschaft - 10. Feb, 03:13
9 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Merve (Gast) - 10. Feb, 05:59
Kinder nicht das "Übel"
das fehlende "Dorf" war das Übel...und zwangsläufig die Konsequenzen für die, die diese Gesellschaft auf den Kontinent der Mütter verbannt! Als Motivation war natürlich ein religiöser Druck im Nacken..eben eine Seelenverletzung, keine BEGINGUNGSLOSE Annahme in jener Gemeinschaft, und damit eine "Umlenkung"/Ablenkung.
Ihr Text enthält viele Aspekte, zu denen ich mich jetzt spontan noch nicht äussern kann. Bis dahin
LG
Ihr Text enthält viele Aspekte, zu denen ich mich jetzt spontan noch nicht äussern kann. Bis dahin
LG
Merve (Gast) - 10. Feb, 07:01
ff
Zitata
"Sowohl religiöse wie atheistische Denker sind bisweilen der Versuchung gefolgt, Menschen als bloße, im ewigen Wettbewerb zueinander stehende Reproduktionsmaschinen zu betrachten. Insofern wir aber zugestehen, dass dem Menschen über das Beobachtbare hinausgehende Eigenschaften zukommen - zum Beispiel Würde -, braucht sich niemand so etwas als vermeintlich erwiesen aufschwätzen lassen. Naturwissenschaftliche Beschreibungen des Lebens sind gut und wichtig, ersetzen jedoch die Deutung und Bewertung dieses Lebens nicht."
dazu ein Aufsatz/Exkurs
http://www.inst.at/trans/16Nr/03_4/nositschka16.htm
"Sowohl religiöse wie atheistische Denker sind bisweilen der Versuchung gefolgt, Menschen als bloße, im ewigen Wettbewerb zueinander stehende Reproduktionsmaschinen zu betrachten. Insofern wir aber zugestehen, dass dem Menschen über das Beobachtbare hinausgehende Eigenschaften zukommen - zum Beispiel Würde -, braucht sich niemand so etwas als vermeintlich erwiesen aufschwätzen lassen. Naturwissenschaftliche Beschreibungen des Lebens sind gut und wichtig, ersetzen jedoch die Deutung und Bewertung dieses Lebens nicht."
dazu ein Aufsatz/Exkurs
http://www.inst.at/trans/16Nr/03_4/nositschka16.htm
Merve (Gast) - 10. Feb, 07:08
ff
im Hinblick auf die Machtverhältnisse auch dieser (eine feministische Interpretation) was nicht heißt, dass ich mich mit den Inhalten voll identifizieren würde
http://www.inst.at/trans/16Nr/03_4/mulack16.htm
http://www.inst.at/trans/16Nr/03_4/mulack16.htm
Christian (Gast) - 10. Feb, 10:29
Also wenn ich die Sache mal aus meiner Sicht betrachte, dann finde ich Kinder schon toll. Natürlich wird man auch irgendwie unter Druck gesetzt, weil eben auch die Verwandtschaft und die eigenen Eltern sagen, sie hätten gerne Nachwuchs, aber was ist daran so schlimm? Natürlich sagt auch die Bibel, dass wir für Nachwuchs sorgen müssen, aber das finde ich auch nicht schlimm. Wir sind alt genug um selbst entscheiden zu können was wir tun. Ich mag Kinder und unabhängig davon was die Leute sagen, wird es bei mir auch Nachwuchs geben.
huhu (Gast) - 10. Feb, 17:18
Statistik nur für Alterklasse 40-44
Die Statistik, die hier präsentiert wird, bezieht sich nur auf die Altersklasse 40-44 Jahre. Sie macht keine Aussage überr die gesamtzahl der Kinder.
Es kann sein, dass eine Frau lange mit dem Kinder Kriegen gewartet hat, und dann zwischen 40 und 44 zwei Kinder kriegt.
Es kann sein, dass eine andere Frau zwischen 25 und 35 zwei Kinder gekriegt hat, danach keine mehr, die wäre in dieser Statistik unter 0 verbucht.
Und dann kann es sein, dass ein Frau insgesamt 16 Kinder kriegt, die letzten zwei zwischen 40 und 44, die wäre wieder mit zwei Kindern verbucht.
Es kann sein, dass eine Frau lange mit dem Kinder Kriegen gewartet hat, und dann zwischen 40 und 44 zwei Kinder kriegt.
Es kann sein, dass eine andere Frau zwischen 25 und 35 zwei Kinder gekriegt hat, danach keine mehr, die wäre in dieser Statistik unter 0 verbucht.
Und dann kann es sein, dass ein Frau insgesamt 16 Kinder kriegt, die letzten zwei zwischen 40 und 44, die wäre wieder mit zwei Kindern verbucht.
blume-religionswissenschaft - 10. Feb, 18:05
@ Christian
Ja, das sehe ich (übrigens selbst bereits Vater ;-) ) auch so. Letztlich ist das Werben und Vermitteln von Werten okay, solange den Individuen die letzte Entscheidung über ihre Lebensgestaltung und damit auch Familienwünsche zusteht. Dem Leben selbst und damit Kindern stehe ich außerordentlich positiv gegenüber, finde es aber immer wichtig, zwischen der wissenschaftlichen Beschreibung und normativen Bewertung zu unterscheiden. Aus der Wissenschaft lässt sich direkt kein "Sollen" ableiten, wir liefern bestenfalls Informationen, mit denen auf höherem Niveau diskutiert werden kann.
blume-religionswissenschaft - 10. Feb, 18:11
@ huhu
Danke für Ihr Interesse! Und es stimmt natürlich - zu diesem Beitrag hier wurde nur beispielhaft eine Grafik zu einer Studie dargestellt, inzwischen gibt es Dutzende verschiedenster Forscher. Einige mehr finden Sie im Fachartikel "hinter" dem Bild, wenn Sie also darauf klicken oder hier:
http://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/BlumeBGAEUEvolutionsgeschichteReligion.pdf
Auch auf dem Blog stehen schon einige ältere Datenquellen:
http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/4047705/
Und eine Gesamtschau verfügbarer, religionsdemografischer Studien und auch Fallstudien (z.B. Amische, Mormonen etc.) finden Sie in "Gott, Gene und Gehirn", erschienen im Hirzel-Verlag:
http://www.amazon.de/Gott-Gene-Gehirn-Evolution-Religiosit%C3%A4t/dp/3777616346/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1226789720&sr=8-1
Dass religiöse Vergemeinschaftungen mit durchschnittlich höheren Geburtenraten einhergeht, darf als außerordentlich stark belegt gelten.
http://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/BlumeBGAEUEvolutionsgeschichteReligion.pdf
Auch auf dem Blog stehen schon einige ältere Datenquellen:
http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/4047705/
Und eine Gesamtschau verfügbarer, religionsdemografischer Studien und auch Fallstudien (z.B. Amische, Mormonen etc.) finden Sie in "Gott, Gene und Gehirn", erschienen im Hirzel-Verlag:
http://www.amazon.de/Gott-Gene-Gehirn-Evolution-Religiosit%C3%A4t/dp/3777616346/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1226789720&sr=8-1
Dass religiöse Vergemeinschaftungen mit durchschnittlich höheren Geburtenraten einhergeht, darf als außerordentlich stark belegt gelten.
Merve (Gast) - 11. Feb, 07:56
Abschied
einer Lebensphase,
die mir nicht immer Freund war
und Gestaltung der neuen, DIESMAL ohne den Diktaten (und der Diktatur) der Zeitgeister zu sehr aufzusitzen.
Die neuen Bilder der Alten??? Ja sicher..mit 50 ist frau heute meistens jung. Mit Mitte fuffy auch noch
mit 60
mit 70
noch immer! siehe Tina...
mit 80
siehe Barbara
wo sucht man sich heute Gleichgesinnte? :-) für den Rest? Braucht man die überhaupt? Noch?
zu "gesellschaftlichem Leben" hat es nicht gereicht
ich KANN
auf (nicht nur meditative) Tanzseminare gehen
Reiten
Reisen
Paddeln
Radeln
durch die Landschaften fahren
SPONTAN mit netten nichterwählten Menschen am Wegesrand schnacken
ein Ausnahmekonzert besuchen und Ausstellungen
an der Hafenkante spazieren gehen
ein Ausnahme-Eis im Wind essen (Zimt!)
oder mir einen kleinen Glaskasten auf die Alm stellen!
ich KANN über die verflossene Lebensphase ein Büchlein aufschreiben
Noch...
ja ich muß mich beeilen, wenn ich NOCH etwas von diesen Dingen verwirklichen will
denn es ist persönliche Endzeit! Ich bin o u t. Mit Fesseln an den Fußgelenken. Der Kontinent, der einen nie mehr ganz frei ließ...
Suche immer noch eine Wohnung bundesweit...bin besuchsweise untergebracht im Schimmelzimmer einer (trotzdem! teuren!) Schimmelwohnug, meine paar Kubikmeter frieren und frosten -vermutlich ramponiert- in einer Halle 700km von hier und es geht nichts weiter :-( [keine wundersame Geldvermehrung auf bundespolitischer Ebene des Familienministeriums]
Eine solche Diskussion ist Reden gegen Windmühlen.
Eine Diskussion mit jungen Männern, die gerade in den Startlöchern bereit stehen, Kinder für ihre Eitelkeiten zu zeugen und das alles locker vom Hocker sehen, findet nicht auf Augenhöhe statt!
Dazwischen liegen 3 Jahrzehnte, die die gesellschaftlichen Bedingungen verändern, verändert haben.
Wir sprechen uns wieder, Burschis, wenn ihr dann eure grauen Haare oder übersäuerten Glatzen bejammert, eure Rettungsringe, und dass ihr immer noch zahlt! Krankenkassen, Ausbildungen, Krankheiten und Wohnungen und Renten für eure Nachkommen. Vielleicht habt ihr auch "nur" noch "defekten" Nachwuchs bekommen? Der viel Fürsorge benötigt? Wen sollte es wundern bei diesen Voraussetzungen, wo das ErbGUT bereits durch alle Faktoren, Einflüsse von Streß und Schmutz usw. geschädigt ist? Na, was das heißt, laßt euch mal erzählen! Und VIEL KRAFT!
Und ich dreh mich um in meiner Pappkiste, und das Gebiß unter der dünnen Haut drückt...
Es ist schon lange niemand mehr an mein Grab gekommen...und das Un-kraut (Eindringlinge aus USA) wuchert würdevoll...die Kinder malochen Tag und Nacht in drei Jobs gleichzeitig über den Erdball verteilt...Der "Adel" hat sich die Handlungsmacht zurück erobert :-)
Ende eines familienfundamentalistischen Lebens"entwurfes" der ehemals besserverdienenden Mittelschicht
Tschüß, Ade
die mir nicht immer Freund war
und Gestaltung der neuen, DIESMAL ohne den Diktaten (und der Diktatur) der Zeitgeister zu sehr aufzusitzen.
Die neuen Bilder der Alten??? Ja sicher..mit 50 ist frau heute meistens jung. Mit Mitte fuffy auch noch
mit 60
mit 70
noch immer! siehe Tina...
mit 80
siehe Barbara
wo sucht man sich heute Gleichgesinnte? :-) für den Rest? Braucht man die überhaupt? Noch?
zu "gesellschaftlichem Leben" hat es nicht gereicht
ich KANN
auf (nicht nur meditative) Tanzseminare gehen
Reiten
Reisen
Paddeln
Radeln
durch die Landschaften fahren
SPONTAN mit netten nichterwählten Menschen am Wegesrand schnacken
ein Ausnahmekonzert besuchen und Ausstellungen
an der Hafenkante spazieren gehen
ein Ausnahme-Eis im Wind essen (Zimt!)
oder mir einen kleinen Glaskasten auf die Alm stellen!
ich KANN über die verflossene Lebensphase ein Büchlein aufschreiben
Noch...
ja ich muß mich beeilen, wenn ich NOCH etwas von diesen Dingen verwirklichen will
denn es ist persönliche Endzeit! Ich bin o u t. Mit Fesseln an den Fußgelenken. Der Kontinent, der einen nie mehr ganz frei ließ...
Suche immer noch eine Wohnung bundesweit...bin besuchsweise untergebracht im Schimmelzimmer einer (trotzdem! teuren!) Schimmelwohnug, meine paar Kubikmeter frieren und frosten -vermutlich ramponiert- in einer Halle 700km von hier und es geht nichts weiter :-( [keine wundersame Geldvermehrung auf bundespolitischer Ebene des Familienministeriums]
Eine solche Diskussion ist Reden gegen Windmühlen.
Eine Diskussion mit jungen Männern, die gerade in den Startlöchern bereit stehen, Kinder für ihre Eitelkeiten zu zeugen und das alles locker vom Hocker sehen, findet nicht auf Augenhöhe statt!
Dazwischen liegen 3 Jahrzehnte, die die gesellschaftlichen Bedingungen verändern, verändert haben.
Wir sprechen uns wieder, Burschis, wenn ihr dann eure grauen Haare oder übersäuerten Glatzen bejammert, eure Rettungsringe, und dass ihr immer noch zahlt! Krankenkassen, Ausbildungen, Krankheiten und Wohnungen und Renten für eure Nachkommen. Vielleicht habt ihr auch "nur" noch "defekten" Nachwuchs bekommen? Der viel Fürsorge benötigt? Wen sollte es wundern bei diesen Voraussetzungen, wo das ErbGUT bereits durch alle Faktoren, Einflüsse von Streß und Schmutz usw. geschädigt ist? Na, was das heißt, laßt euch mal erzählen! Und VIEL KRAFT!
Und ich dreh mich um in meiner Pappkiste, und das Gebiß unter der dünnen Haut drückt...
Es ist schon lange niemand mehr an mein Grab gekommen...und das Un-kraut (Eindringlinge aus USA) wuchert würdevoll...die Kinder malochen Tag und Nacht in drei Jobs gleichzeitig über den Erdball verteilt...Der "Adel" hat sich die Handlungsmacht zurück erobert :-)
Ende eines familienfundamentalistischen Lebens"entwurfes" der ehemals besserverdienenden Mittelschicht
Tschüß, Ade
schon mal üben (Gast) - 12. Feb, 06:36




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