Deutsch-türkischer Erfinder des Döner Kebap verstorben
Mit Bestürzung haben wir auch hier in Washington gerade die Nachricht vernommen, dass Mehmet Aygün gestorben ist - jener Deutschtürke, der 1971 in Berlin auf die geniale Idee kam, den in der Türkei als Tellergericht beliebten Kebap in eine Teigtasche zu füllen und sie für damals 2 DM (Deutsche Mark) zu verkaufen. Daraus entstand ein Leibgericht vieler Menschen, das längst seinen Siegeszug um den Globus angetreten hat, u.a. auch in die USA ausstrahlte und heute in unzähligen Variationen (wie Puten-Döner oder vegetarischer Döner) angeboten wird.
Reich wurde Mehmet Aygün mit der Erfindung nicht, da er sie nie hatte patentieren lassen - aber er hat mit ihr Kulturen und Menschen bereichert. Oft sind es gar nicht die großen Politiker, die im Leben der anderen positive Spuren hinterlassen. Und warum nicht auch hin und wieder derer gedenken, die im Alltag Brücken errichtet haben? Hat in den Döner-Buden dieser Welt nicht mindestens ebensoviel Dialog stattgefunden wie auf den großen Konferenzen?
Herr Aygün wurde auf dem Friedhof der Sehitlik-Moschee in Berlin-Neuköln beigesetzt - ein deutschtürkischer Berliner, auf dessen Kreativität wir gemeinsam stolz sein können. Danke für alles, Mehmet-Bey!
Reich wurde Mehmet Aygün mit der Erfindung nicht, da er sie nie hatte patentieren lassen - aber er hat mit ihr Kulturen und Menschen bereichert. Oft sind es gar nicht die großen Politiker, die im Leben der anderen positive Spuren hinterlassen. Und warum nicht auch hin und wieder derer gedenken, die im Alltag Brücken errichtet haben? Hat in den Döner-Buden dieser Welt nicht mindestens ebensoviel Dialog stattgefunden wie auf den großen Konferenzen?
Herr Aygün wurde auf dem Friedhof der Sehitlik-Moschee in Berlin-Neuköln beigesetzt - ein deutschtürkischer Berliner, auf dessen Kreativität wir gemeinsam stolz sein können. Danke für alles, Mehmet-Bey!
blume-religionswissenschaft - 21. Jan, 16:09
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Steffen (Gast) - 21. Jan, 17:34
Wieder eine Millionenfrage bei Jauch weniger
Hallo,
wieder ist eine mögliche Millionenfrage von Herrn Jauch beantwortet worden;-).
Aus Andacht habe ich gerade mein Abendessen umdisponiert, es geht zum Dönermann und zwar zu einem echten.
Und keinem ich kann alles (Pizza, Chinesisch, Hamburger und jetzt neu in Leipzig Sushi).
Ich wünsche noch einen schönen Aufenthalt in D.C.
Steffen
wieder ist eine mögliche Millionenfrage von Herrn Jauch beantwortet worden;-).
Aus Andacht habe ich gerade mein Abendessen umdisponiert, es geht zum Dönermann und zwar zu einem echten.
Und keinem ich kann alles (Pizza, Chinesisch, Hamburger und jetzt neu in Leipzig Sushi).
Ich wünsche noch einen schönen Aufenthalt in D.C.
Steffen
blume-religionswissenschaft - 22. Jan, 06:12
Jo...
...es sind die kleinen Dinge des Lebens, wie der Döner, die ein (in diesem Fall: unser) Land einzigartig machen! :-)
Ich bitte um herzliche Grüße ans geliebte Leipzig! Freue mich schon sehr auf das Blockseminar Ende Februar!
Ich bitte um herzliche Grüße ans geliebte Leipzig! Freue mich schon sehr auf das Blockseminar Ende Februar!
Faroer - 22. Jan, 12:33
Kulturkampf
Wiewohl ich vermeine, sowas schon wesentlich früher (in Wien) als "Gyros" in einem sogenannten "Wachauer-Laberl" (eine übergrosse Semmel, in etwa das Gebäck, worin man es heute erhält), gegessen zu haben. zeigt diese Erfindung nichtsdestotrotz wie Kultur entsteht, primär beim Essen. Und dass es "eine" Kultur nicht wirklich gibt...
faroer
faroer.twoday.net
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blume-religionswissenschaft - 25. Jan, 02:05
Die Zeit war sicher reif...
...und Mehmet Aygün ergriff sie in einer Weise, die Geschichte machte. Dass erfolgreiche Produkte der Evolution auch an mehreren Orten unabhängig voneinander entstehen, nennt man in der Evolutionsbiologie übrigens Konvergenz. Und es spricht viel dafür, dieses Prinzip auch für die (bio-)kulturelle Evolution (beispielsweise der Landwirtschaft, des Pyramidenbaus, der Staatlichkeit usw.) anzunehmen.
Herzliche Grüße an die Faröer!
Herzliche Grüße an die Faröer!
Nadine (Gast) - 28. Feb, 11:12
Oh ja
der Döner...der ist gar nicht weg zu denken. Vor allem nicht aus Berlin, denn die schönen Bistros oder Resaurantes gehören einfach dazu!!! Man kann echt herzliche Kontakte knüpfen und bekommt oft nen lecker Chai (Tee) dazu.




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