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Mittwoch, 11. Februar 2009

Homers Evolution...

...und die herrlich-typische Frage (s)einer Ehefrau: Wofür hast Du so lange gebraucht?



So klug und witzig lässt sich Wissenschaft darstellen!

Eingestellt in Erinnerung an Charles Darwin, dessen Geburtstag sich morgen (Donnerstag, 12.02.2009) zum 200ten Mal jährt.

Die interdisziplinäre Evolutionsforschung zur Religiosität macht derzeit große Fortschritte. Immer deutlicher zeigt sich: Religiosität gehört zur Natur des Menschen - und evolviert weiter. Bild: Gehirn und Geist, Vorschau April 2009.

Trackback URL:
http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5460631/modTrackback

Anita (Gast) - 12. Feb, 09:51

Das Filmchen ist wirklich interessant gemacht. Schön finde ich vor allem, dass sich einige Menschen weiter- und andere wieder zurück entwickeln, wie ja hier auch entsprechend gezeigt wird. Einfach dargestellt, aber dennoch sehr gut beschrieben, ich finde es klasse.

mona (Gast) - 12. Feb, 11:54

Was war zuerst da: das Huhn oder das Ei? Hat Gott die Welt in sieben Tagen geschaffen oder war es ein nicht näher bestimmbarer intellektueller Designer? Oder ist das alles kreationistischer Humbug, und die Erde entstand irgendwann nach einen Urknall, hat sich danach so entwickelt, wie wir sie heute kennen. Ein Prozess, den einst Darwin versucht hat zu erläutern.
Näheres hier:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26404/1.html

Oder stimmt beides?

Gott könnte durchaus die Evolution als Weg Seines Schaffens gewählt haben, wie bedeutende Denker wie der Priester-Wissenschaftler Teilhard de Chardin, der Evolutionsbiologe Theodosius Dobzhansky u.a. bereits geglaubt und formuliert haben. Und nach den neuesten Forschungsbefunden ist eben auch die Religiosität Teil der Natur des Menschen - vielleicht gar ein Erkennen?

Ein aktueller Beitrag hier:
http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/grundlagen/2009-02-12/homo-sapiens-evolvierte-religiosit-t.-und-auch-der-neandertaler.
mona (Gast) - 13. Feb, 10:17

Ja, dass ist nicht von der Hand zu weisen. Neuerdings geht man ja in der Gehirnforschung davon aus, dass der Mensch mit einer Fülle von Programmen und Handlungsanleitungen ausgestattet ist, die es ihm ermöglichen sich im Leben zurechtzufinden. Eine dieser Ausstattungen soll der sog. Gottesinstinkt sein. Dr. Caspar Söling erklärt das sehr ausführlich in seiner Doktorarbeit: Der Gottesinstinkt, Bausteine für eine Evolutionäre Religionstheorie.

http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2002/816/pdf/d020116.pdf

Ganz besonders gefällt mir was Dr. Söling über das Thema „Mystik“ schreibt. Nämlich, dass das Wesentliche der Mystik die ganz eigene, innere Erfahrung mit Gott sei. Wobei man sich Gott ja nicht als Person vorstellen muss, sozusagen als Individuum, wie der Mensch eines ist, nur eben viel mächtiger.
Man kann sich Gott ja auch als eine unpersönliche geistige Kraft vorstellen, die mit dem Weltganzen letztendlich identisch ist. Eine Art Weltenseele, die aber kein wissendes "Ich" ist und in die wir eingehen wenn wir einmal tot sind. Ich meine, so eine Art Pantheistisches System, dass Gott nicht außerhalb, sondern in der Welt sieht, als ein den Kosmos beseelendes Prinzip.
Demzufolge muss man Gott auch nicht außerhalb suchen, sondern kann ihn nur in sich selber finden. Im Buddhismus usw. z.B. durch Meditation.

A L L E S
was man von Gott zu denken vermag,
das ist alles Gott nicht.
Was Gott in sich selber sei,
dazu kann niemand kommen,
er werde denn in ein Licht gerückt,
das Gott selber I S T .
(Meister Eckhart)

Der evangelische Theologe Stefan Matthias sieht ja auch einen Zusammenhang zwischen Meister Eckhart und dem Zen-Buddhismus.

Nachzulesen auf seiner Website:

http://www.stefan-matthias.de/Christentum%20und%20Buddhismus/Christentum%20und%20Buddhismus.html

Link für Zen: http://de.wikipedia.org/wiki/Zen

Gruß Mona

Andrea (Gast) - 13. Feb, 10:57

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hah tolles Video! Richtig toll, dangö! :)

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