Es gibt sie...
...die Pressemitteilungen, denen eigentlich nichts hinzu zu fügen ist. Diese hier wurde letzten Monat versandt:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 26. November 2008
3. Landesintegrationskongress / Minister Armin Laschet: "Integration lässt sich auch in Erfolgsgeschichten erzählen"
„Wir brauchen ein positives Klima für Integration, denn das trägt wesentlich zum Gelingen von Integration bei. Deshalb müssen wir nicht nur Geschichten aus dem ‚Migrationsjammertal’, sondern vor allem auch die vielen Erfolgsgeschichten der Integration erzählen", forderte Integrationsminister Armin Laschet heute (26. November 2008) beim 3. Landesintegrationskongresses in Solingen zum Thema "Integration braucht Vorbilder“.
Im Rahmen des Wettbewerbs „Integrationsidee 2009“ zeichnete Minister Laschet innovative Projektideen aus. Für diesen Wettbewerb wurden 88 Vorschläge aus 69 Kommunen eingereicht. Ausgezeichnet wurden das „Väter-Netzwerk“ aus Bonn, „Wie war das noch damals“ aus Hilden und „Andere Länder - andere Sprichwörter“ aus Hattingen. Die Umsetzung dieser drei Projektideen wird das Land im kommenden Jahr mit bis zu 12.000 Euro unterstützen. Anerkennungspreise erhalten „Salam Münster Mon Amour“ (2.500 Euro) und „Förderpreis zur Integration im Sport“ aus Aachen (2.500 Euro).
Laschet kritisierte in seiner Rede, dass die öffentliche Diskussion in Deutschland oft zu sehr bestimmt sei von dem Blick auf die Probleme. Dabei gebe es viele Menschen mit Zuwanderungs-geschichte, die durch ihre eigenen Lebenserfolge für gelungene Integration stehen und zahlreiche positive Ansätze und vorbildliche Projekte vor Ort. „Wir brauchen einen differenzierten Blick auf die Integration“, so der Minister.
In Nordrhein-Westfalen leben 4,1 Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. „Ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität werden gebraucht“, sagte Minister Laschet. „Auf die wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte können wir stolz sein.“
„Besonders der ersten Generation der Zugewanderten haben wir viel zu verdanken. Sie trug und trägt erheblich zur Dynamik und Leistungskraft unserer Wirtschaft bei. Das müssen wir noch viel mehr anerkennen“, betonte Laschet. „Aus ihrer Lebensleistung und ihren Beispielen der gelebten Integration können wir und die Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte für die Zukunft profitieren.“
„Wir müssen uns auch noch stärker bewusst werden, dass die Komptenzen der Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte eine wirkliche Bereicherung für unsere Gesellschaft sind. Zum Beispiel ihre Mehrsprachigkeit und kulturelle Kompetenz, ihre Erfahrungen in anderen Gesellschaften sind Kompetenzen, die in einer globalisierten Wirtschaft unerlässlich sind“, so Laschet weiter. „Wir müssen die Jugendlichen erreichen mit der Botschaft ‚Ihr werdet mit euren Fähigkeiten gebraucht’“.
Das Integrationsministerium hat den 3. Landesintegrations-kongress in Zusammenarbeit mit dem Landesintegrationsbeirat und der Stadt Solingen veranstaltet. Er stand in diesem Jahr im Zeichen gelungener Integration. Vorbildliche Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen präsentierten sich als Vielfalt des Engagements vor Ort. Insgesamt wirkten fast 100 Kommunen Nordrhein-Westfalens an der Gestaltung des diesjährigen Kongresses mit. Rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zum Kongress nach Solingen.
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 26. November 2008
3. Landesintegrationskongress / Minister Armin Laschet: "Integration lässt sich auch in Erfolgsgeschichten erzählen"
„Wir brauchen ein positives Klima für Integration, denn das trägt wesentlich zum Gelingen von Integration bei. Deshalb müssen wir nicht nur Geschichten aus dem ‚Migrationsjammertal’, sondern vor allem auch die vielen Erfolgsgeschichten der Integration erzählen", forderte Integrationsminister Armin Laschet heute (26. November 2008) beim 3. Landesintegrationskongresses in Solingen zum Thema "Integration braucht Vorbilder“.
Im Rahmen des Wettbewerbs „Integrationsidee 2009“ zeichnete Minister Laschet innovative Projektideen aus. Für diesen Wettbewerb wurden 88 Vorschläge aus 69 Kommunen eingereicht. Ausgezeichnet wurden das „Väter-Netzwerk“ aus Bonn, „Wie war das noch damals“ aus Hilden und „Andere Länder - andere Sprichwörter“ aus Hattingen. Die Umsetzung dieser drei Projektideen wird das Land im kommenden Jahr mit bis zu 12.000 Euro unterstützen. Anerkennungspreise erhalten „Salam Münster Mon Amour“ (2.500 Euro) und „Förderpreis zur Integration im Sport“ aus Aachen (2.500 Euro).
Laschet kritisierte in seiner Rede, dass die öffentliche Diskussion in Deutschland oft zu sehr bestimmt sei von dem Blick auf die Probleme. Dabei gebe es viele Menschen mit Zuwanderungs-geschichte, die durch ihre eigenen Lebenserfolge für gelungene Integration stehen und zahlreiche positive Ansätze und vorbildliche Projekte vor Ort. „Wir brauchen einen differenzierten Blick auf die Integration“, so der Minister.
In Nordrhein-Westfalen leben 4,1 Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. „Ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität werden gebraucht“, sagte Minister Laschet. „Auf die wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte können wir stolz sein.“
„Besonders der ersten Generation der Zugewanderten haben wir viel zu verdanken. Sie trug und trägt erheblich zur Dynamik und Leistungskraft unserer Wirtschaft bei. Das müssen wir noch viel mehr anerkennen“, betonte Laschet. „Aus ihrer Lebensleistung und ihren Beispielen der gelebten Integration können wir und die Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte für die Zukunft profitieren.“
„Wir müssen uns auch noch stärker bewusst werden, dass die Komptenzen der Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte eine wirkliche Bereicherung für unsere Gesellschaft sind. Zum Beispiel ihre Mehrsprachigkeit und kulturelle Kompetenz, ihre Erfahrungen in anderen Gesellschaften sind Kompetenzen, die in einer globalisierten Wirtschaft unerlässlich sind“, so Laschet weiter. „Wir müssen die Jugendlichen erreichen mit der Botschaft ‚Ihr werdet mit euren Fähigkeiten gebraucht’“.
Das Integrationsministerium hat den 3. Landesintegrations-kongress in Zusammenarbeit mit dem Landesintegrationsbeirat und der Stadt Solingen veranstaltet. Er stand in diesem Jahr im Zeichen gelungener Integration. Vorbildliche Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen präsentierten sich als Vielfalt des Engagements vor Ort. Insgesamt wirkten fast 100 Kommunen Nordrhein-Westfalens an der Gestaltung des diesjährigen Kongresses mit. Rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zum Kongress nach Solingen.
blume-religionswissenschaft - 21. Dez, 06:06
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