Friedensnobelpreisträgerin Ebadi erhält evangelischen Toleranzpreis
Tutzing (dpa) - Die iranische Menschenrechtlerin und
Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi ist am Mittwoch bei einem Festakt mit dem Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet worden.
In ihrer Dankesrede warnte Ebadi laut Redetext die westlichen Länder davor, den gesamten Islam als undemokratisch zu verurteilen.
Einige seien der Meinung, dass der Zusammenstoß zwischen der westlichen und der östlichen Kultur unvermeidbar sei. Mit dieser falschen These rechtfertigten sie die Kriege im Mittleren Osten und beriefen sich auf terroristische Aktivitäten einiger Gruppen und auf
undemokratische Methoden einiger islamischer Staaten, sagte die 61- jährige Teheraner Rechtsanwältin mit Blick auf die kriegerischen Aktivitäten der USA im Irak.
Die Evangelische Akademie verleiht Ebadi die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre mutige Arbeit. Sie verteidige Regimekritiker und Dissidenten, obwohl sie mit einem Berufsverbot belegt sei, verhaftet wurde und immer wieder Todesdrohungen erhalten habe.
Frühere Preisträger der alle zwei Jahre verliehenen Auszeichnung waren Roman Herzog, der Dirigent Daniel Barenboim, der Schriftsteller Henning Mankell und das geistige Oberhaupt der Ismaeliten, Aga Khan.
Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi ist am Mittwoch bei einem Festakt mit dem Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet worden.
In ihrer Dankesrede warnte Ebadi laut Redetext die westlichen Länder davor, den gesamten Islam als undemokratisch zu verurteilen.
Einige seien der Meinung, dass der Zusammenstoß zwischen der westlichen und der östlichen Kultur unvermeidbar sei. Mit dieser falschen These rechtfertigten sie die Kriege im Mittleren Osten und beriefen sich auf terroristische Aktivitäten einiger Gruppen und auf
undemokratische Methoden einiger islamischer Staaten, sagte die 61- jährige Teheraner Rechtsanwältin mit Blick auf die kriegerischen Aktivitäten der USA im Irak.
Die Evangelische Akademie verleiht Ebadi die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre mutige Arbeit. Sie verteidige Regimekritiker und Dissidenten, obwohl sie mit einem Berufsverbot belegt sei, verhaftet wurde und immer wieder Todesdrohungen erhalten habe.
Frühere Preisträger der alle zwei Jahre verliehenen Auszeichnung waren Roman Herzog, der Dirigent Daniel Barenboim, der Schriftsteller Henning Mankell und das geistige Oberhaupt der Ismaeliten, Aga Khan.
blume-religionswissenschaft - 2. Okt, 06:46
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