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Mittwoch, 1. Oktober 2008

Galileo mit Aiman Abdallah macht weiter!

dpa, heute: Auch nach zehn Jahren «Galileo» wird der Schöpfer und Moderator des ProSieben-Wissensmagazins, Aiman Abdallah, der Sendung die Treue halten. Das sagte ProSieben-Chefredakteur Karl König am Dienstagabend in Hamburg. Der 43-jährige Abdallah werde weiter das werktägliche Magazin im wöchentlichen Wechsel mit Daniel Aminati (35) moderieren. Zusätzlich sind für nächstes Jahr 21 Ausgaben der Abend-Reihe «Galileo Mystery» geplant, in der Abdallah historischen Phänomenen auf die Spur geht.

Zum 10. Geburtstag von «Galileo» wird das Studio erneuert.
Veränderungen an der Ausstrahlungszeit sind laut König nicht geplant.

Die vor einiger Zeit erfolgte Verlängerung der Sendung bis 20.15 Uhr, also parallel zur ARD-«Tagesschau», habe sich bewährt. Die Zuschauer blieben dran. Der durchschnittliche Marktanteil von «Galileo» betrug in der jüngeren Zielgruppe der Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren in den ersten neun Monaten dieses Jahres 12,1 Prozent. Erfreulich sind laut König auch die steigenden Abrufzahlen auf Mobiltelefone. Im August seien 1,5 Millionen Mal Beiträge aus der Sendung aufs Handy heruntergeladen worden.

Die Galileo-Homepage mit Videos, Links etc. hier

PS: Ja, ich bin ein Fan! So unterhaltsam und anregend kann Wissenschaftsfernsehen sein!

Trackback URL:
http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5228029/modTrackback

Gerhard Mentzel - 1. Okt, 21:16

In der Naturlehre den Logos lernen

Hallo Herr Dr. Blume,

schön, dass sie als Religionswissenschaftler auf eine populär-naturwissenschaftliche Sendnung verweisen.

Doch was bringt der Blick auf die wunderbare reale schöpferische Ordnung, die Beigeisterung für die fanthastische Funktionsweisen der Natur, wenn uns weigern, darin das bestimmende "Wort" den ewigen "Logos" wahrzunehmen, der vor 2000 Jahren in menschlicher Gestalt zur Sprache gebracht wurde, Offenbarung und menschliche Bestimmung war?

Den Brief an Papst Benedikt XVI. mit der Bitte den natürlichen Logos als historischen Jesus wissenschaftlich hinterfragen zu lassen - www.theologie-der-vernunft.de - der nicht zuletzt aus der Tagung in Weingarten mit Ihnen und anderen Wissenschaftlern entstanden ist, habe ich abgeschickt.

Mit freundlichem Gruß
Gerhard Mentzel

Na dann...

...hoffe ich doch mal, dass Sie eine Antwort erhalten. Wobei wir beide ahnen dürften, dass er wahrscheinlich wöchentlich tausende theologischer Zuschriften verschiedenster Art erhalten dürfte...

Herzliche Grüße und viel Erfolg!

Michael Blume

Nachtrag: Für populärwissenschaftliche Sendungen...

...habe ich eine große Schwäche! Hier eine Rezension eines BR-Kurzfilms von Manfred Spitzer zur Evolutionsbiologie des Glaubens:

http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/allgemein/2008-09-27/manfred-spitzer-ber-das-gottes-gen
Kunar - 30. Okt, 21:42

Schleichwerbileo

Galileo ist längst als Schleichwerbesendung verschrien. Insbesondere bei Nahrungsmitteln, etwa für die Kette Subway, wird immer wieder gerne Werbung betrieben. Und die zuständige PR-Agentur gibt das sogar unfreiwillig zu.

Einzelfall?

Lieber Kunar,

danke für den Hinweis. War das ein Einzelfall oder wird das systematisch als Nebenfinanzierung des Sendeformats betrieben?

Fragende Grüße

Michael
Kunar - 4. Nov, 00:41

Kann's nicht selbst sagen

Ich sehe mir Galileo grundsätzlich nicht an, weil ich die wenigen Beiträge, die ich zufällig mitbekommen habe, schon entsetzlich genug fand. Irgendwo hatte ich in Kommentaren über kritische Artikel über Galileo gelesen, dass wohl öfters Beiträge nach folgendem Schema kommen sollen: "Wir versuchen, nachzubauen." Dann wird z.B. versucht, Pralinen oder Schokoriegel eines explizit genannten Herstellers zu produzieren, was natürlich nicht gelingt. "Denn das Originalrezept ist eben nicht kopierbar!" Diesen Sachverhalt gilt es wie gesagt zu überprüfen.

Mir hat das Konzept...

...Gegenstände des Alltags (zu dem auch der Konsum gehört) in den Blick zu nehmen, eigentlich immer gefallen. Es ist doch keine Schande, Pralinen oder Schokoriegel herzustellen, da geht es doch auch um Arbeitsplätze und ein Stück Lebensqualität. Und dass Produzenten, die ihre Werkstore öffnen, dabei auch gut wegkommen wollen, finde ich auch normal. Problematisch wäre es m.E. aber tatsächlich, wenn Themenstellung und Ergebnis von vornherein durch Geldzahlungen abgestimmt würden, also nicht die Information, sondern das Verkaufsinteresse im Vordergrund stünden - das wäre dann wohl wirklich Schleichwerbung. Aber die will ich ohne echte Belege niemandem unterstellen, m.E. gilt zunächst die Unschuldsvermutung. ;-) Doch ich werd mir Galileo bei Gelegenheit mal in dem Bezug kritischer anschauen und melde mich dann. Danke für den spannenden Hinweis!

Dr. Blume

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