Migration: Rücküberweisungen erreichen Rekordniveau
Aktuellen Berechnungen der Weltbank zufolge haben Migranten im vergangenen Jahr schätzungsweise 318 Milliarden US-Dollar in ihre Heimatländer überwiesen. Der größte Anteil der weltweiten Rücküberweisungen floss nach Indien (27 Mrd. US-Dollar), gefolgt von China (25,7 Mrd. US-Dollar) und Mexiko (25 Mrd. US-Dollar).
Allein 240 Milliarden US-Dollar flossen dabei in Entwicklungsländer. Die Summe dieser Rücküberweisungen ist damit mehr als doppelt so hoch, wie die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Sie beliefen sich 2006 auf etwa 104,4 Milliarden US-Dollar.
Migration trägt zur Entwicklung von Ländern bei
Die finanziellen Transfers, die Migranten jedes Jahr tätigen, um ihre Familien in den Heimatländern zu unterstützen, leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung. Wie eine aktuelle Studie des Entwicklungszentrums der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, fließt der Großteil der Rücküberweisungen derzeit jedoch in den Konsum. Um langfristig positive Effekte in der Armutsreduzierung zu erreichen, müsse es gelingen, mehr Mittel in die Bildungs- und Gesundheitsvorsorge zu lenken, so der Bericht.
Quelle: D. Ratha/Z. Xu: Migration and Remittances Factbook 2008, Washington D.C. 2008; OECD Development Centre: Policy Coherence for Development 2007. Migration and Developing Countries, November 2007
Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
Aus religionswissenschaftlicher Sicht ist zu ergänzen, dass Emigration zunehmend nur noch aus religiösen Populationen stattfinden, da säkulare Gesellschaften (inklusive armer Länder wie z.B. Russland, Bosnien-Herzegowina etc.) meist bereits mangels Geburten in die Bevölkerungsstagnation und -schrumpfung übergegangen sind.
Allein 240 Milliarden US-Dollar flossen dabei in Entwicklungsländer. Die Summe dieser Rücküberweisungen ist damit mehr als doppelt so hoch, wie die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Sie beliefen sich 2006 auf etwa 104,4 Milliarden US-Dollar.
Migration trägt zur Entwicklung von Ländern bei
Die finanziellen Transfers, die Migranten jedes Jahr tätigen, um ihre Familien in den Heimatländern zu unterstützen, leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung. Wie eine aktuelle Studie des Entwicklungszentrums der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, fließt der Großteil der Rücküberweisungen derzeit jedoch in den Konsum. Um langfristig positive Effekte in der Armutsreduzierung zu erreichen, müsse es gelingen, mehr Mittel in die Bildungs- und Gesundheitsvorsorge zu lenken, so der Bericht.
Quelle: D. Ratha/Z. Xu: Migration and Remittances Factbook 2008, Washington D.C. 2008; OECD Development Centre: Policy Coherence for Development 2007. Migration and Developing Countries, November 2007
Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
Aus religionswissenschaftlicher Sicht ist zu ergänzen, dass Emigration zunehmend nur noch aus religiösen Populationen stattfinden, da säkulare Gesellschaften (inklusive armer Länder wie z.B. Russland, Bosnien-Herzegowina etc.) meist bereits mangels Geburten in die Bevölkerungsstagnation und -schrumpfung übergegangen sind.
blume-religionswissenschaft - 30. Mai, 06:23
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