Schäubles Dialog-Offensive II: Bekenntnis zur Islamkonferenz
Bundesinnenminister Schäuble hatte (hier berichtet) Muslime in Deutschland vor den pauschalen Vorwürfen von Ralph Giordano in Schutz genommen.
Ergänzend war er auch zu Gast im ZDF-"Forum am Freitag". Thema war die für den 13. März einberufene dritte Runde der Deutschen Islamkonferenz.
Im Gespräch mit den Moderatoren Abdul-Ahmad Rashid und Kamran Safiarian plädiert der CDU-Politiker für einen dauerhaften institutionalisierten Dialog mit den Muslimen. Im Vorfeld der dritten Islamkonferenz sprach sich der Minister dafür aus, das ursprünglich auf zwei bis drei Jahre angelegte Instrument des Dialogs zu einer Dauereinrichtung zu machen: "Wir brauchen die Islamkonferenz noch auf Jahre", sagte Schäuble.
Zu den Ergebnissen der bisherigen beiden Runden der Islamkonferenz befragt, sagte der Minister, dass bereits die Voraussetzungen für einen islamischen Religionsunterricht auf Landesebene geschaffen wurden. Auch die Einrichtung von theologischen Fakultäten zur Ausbildung von islamischen Geistlichen an deutschen Universitäten sei in naher Zukunft möglich. Der Islam solle somit zu einem Bestandteil der deutschen Hochschullandschaft werden, so Schäuble.
Auch im persönlichen Umgang mit Muslimen habe er dazu gelernt, sagte Schäuble: "Ich bin seitdem in Moscheen gewesen und habe auch gelernt, wie Muslime das Fasten brechen."
Insgesamt, so forderte Schäuble, sollte die deutsche Gesellschaft selbstverständlicher mit dem Islam umgehen. Er warnte davor, in diesem Zusammenhang Ängste zu schüren.
Das vollständige Interview mit dem Bundesinnenminister ist heute ab 9.00 Uhr hier (ZDF-Forum am Freitag) zu sehen.
Ergänzend war er auch zu Gast im ZDF-"Forum am Freitag". Thema war die für den 13. März einberufene dritte Runde der Deutschen Islamkonferenz.
Im Gespräch mit den Moderatoren Abdul-Ahmad Rashid und Kamran Safiarian plädiert der CDU-Politiker für einen dauerhaften institutionalisierten Dialog mit den Muslimen. Im Vorfeld der dritten Islamkonferenz sprach sich der Minister dafür aus, das ursprünglich auf zwei bis drei Jahre angelegte Instrument des Dialogs zu einer Dauereinrichtung zu machen: "Wir brauchen die Islamkonferenz noch auf Jahre", sagte Schäuble.
Zu den Ergebnissen der bisherigen beiden Runden der Islamkonferenz befragt, sagte der Minister, dass bereits die Voraussetzungen für einen islamischen Religionsunterricht auf Landesebene geschaffen wurden. Auch die Einrichtung von theologischen Fakultäten zur Ausbildung von islamischen Geistlichen an deutschen Universitäten sei in naher Zukunft möglich. Der Islam solle somit zu einem Bestandteil der deutschen Hochschullandschaft werden, so Schäuble.
Auch im persönlichen Umgang mit Muslimen habe er dazu gelernt, sagte Schäuble: "Ich bin seitdem in Moscheen gewesen und habe auch gelernt, wie Muslime das Fasten brechen."
Insgesamt, so forderte Schäuble, sollte die deutsche Gesellschaft selbstverständlicher mit dem Islam umgehen. Er warnte davor, in diesem Zusammenhang Ängste zu schüren.
Das vollständige Interview mit dem Bundesinnenminister ist heute ab 9.00 Uhr hier (ZDF-Forum am Freitag) zu sehen.
blume-religionswissenschaft - 7. Mrz, 07:06


