Sinnstiftung aus den Genen - Genographic Project, DNA-Ancestry Project u.a.
Die Evolutionary Religious Studies widmen sich der Frage, warum und wie der Mensch religiöse Veranlagungen evolvierte (und ggf. weiter evolviert). Interessanterweise aber werden Evolutionstheorie und Genetik auch längst selbst in immer mehr Formen zu Mitteln der Selbsterzählung und Sinnstiftung.
"Begin your ancestral journal - Beginne Deine Ahnenreise" lockt das DNA Ancestry Project. "Wer waren Deine Ahnen? Entdecke Deine tiefen Ahnenwurzeln mit genetischer Genealogie."
Noch breiter angelegt ist das Genographic Project, das u.a. von National Geographic und IBM betrieben wird.
Hier einen Bericht über einen Hawaianer - der natürlich ebenfalls auf afrikanische Homo Sapiens zurück geht. Und sinnigerweise hat gerade dieser Aspekt Kritik amerikanischer Eingeborenenstämme hervorgerufen - die wissenschaftliche Erkenntnis bedrohe ihre Identität und ggf. auch Rechtsansprüche, erkläre sie doch auch die Stämme nur zu früheren Einwanderern.
Persönlich halte ich diese Projekte für durchaus interessant und chancenreich - warum sollen sich nicht Menschen einem Hobby widmen, das biologisch-naturwissenschaftliche sowie geografische und historische Kenntnisse zu verbreitern hilft und zudem den Menschen bewusst macht, wie vielfältig wir untereinander verwandt und verbunden sind? Geld und Zeit werden für sehr viel sinnlosere Dinge aufgewendet. Und: Möglicherweise kommen bei solchen Projekten durchaus noch viele weitere wissenschaftliche (z.B. biologische, historische, psychologische) Erkenntnisse heraus. Diskutieren wir doch mal drüber!

Religionswissenschaftlich interessant ist auf jeden Fall, dass auch die naturwissenschaftliche Vergangenheit hier Sinn- und Erzählungsfunktionen gewinnt. Die Faszination und Funktion unserer Sinnsuche in Vergangenheit und Verwandschaftsbeziehungen, die schon z.B. die Autoren der Bibel ellenlange Ahnentafeln auflisten ließ (auch um nahe und ferne Verwandschaften zu etablieren) - sie ist heute noch lebendig und begegnet uns in neuen Gewändern.
"Begin your ancestral journal - Beginne Deine Ahnenreise" lockt das DNA Ancestry Project. "Wer waren Deine Ahnen? Entdecke Deine tiefen Ahnenwurzeln mit genetischer Genealogie."
Noch breiter angelegt ist das Genographic Project, das u.a. von National Geographic und IBM betrieben wird.
Hier einen Bericht über einen Hawaianer - der natürlich ebenfalls auf afrikanische Homo Sapiens zurück geht. Und sinnigerweise hat gerade dieser Aspekt Kritik amerikanischer Eingeborenenstämme hervorgerufen - die wissenschaftliche Erkenntnis bedrohe ihre Identität und ggf. auch Rechtsansprüche, erkläre sie doch auch die Stämme nur zu früheren Einwanderern.
Persönlich halte ich diese Projekte für durchaus interessant und chancenreich - warum sollen sich nicht Menschen einem Hobby widmen, das biologisch-naturwissenschaftliche sowie geografische und historische Kenntnisse zu verbreitern hilft und zudem den Menschen bewusst macht, wie vielfältig wir untereinander verwandt und verbunden sind? Geld und Zeit werden für sehr viel sinnlosere Dinge aufgewendet. Und: Möglicherweise kommen bei solchen Projekten durchaus noch viele weitere wissenschaftliche (z.B. biologische, historische, psychologische) Erkenntnisse heraus. Diskutieren wir doch mal drüber!

Religionswissenschaftlich interessant ist auf jeden Fall, dass auch die naturwissenschaftliche Vergangenheit hier Sinn- und Erzählungsfunktionen gewinnt. Die Faszination und Funktion unserer Sinnsuche in Vergangenheit und Verwandschaftsbeziehungen, die schon z.B. die Autoren der Bibel ellenlange Ahnentafeln auflisten ließ (auch um nahe und ferne Verwandschaften zu etablieren) - sie ist heute noch lebendig und begegnet uns in neuen Gewändern.
blume-religionswissenschaft - 8. Mrz, 06:56
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