Zitat Magdalena Bogner (kfd) zu Kirche und Frauen
Magdalena Bogner ist die Bundesvorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) und Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.
Zitat
"Die katholische Kirche ist eine Kirche von Frauen, die von Männern geleitet wird."
Quelle: "Die eigenen Fähigkeiten einbringen dürfen", Interview in Herder Korrespondenz 1/2008, S. 15
Anm.: Empirisch hat Frau Bogner Recht. Sowohl von der Mitgliederstruktur wie vom freiwilligen Engagement (gemessen etwa im Rahmen der Freiwilligensurveys) dominieren Frauen klar die religiöse Landschaft in Deutschland und generell freiheitlicher Gesellschaften. Während Theologie(n), Soziologie, Psychologie etc. diesen Befund zwar messen, aber nicht gerne kommentieren, zeichnen sich evolutionsbiologische Erklärungen ab: Frauen bevorzugen Glaubensinhalte und Gemeinschaften, die Familien- und Sozialbeziehungen stabilisieren und damit das mütterliche Investment partnerschaftlich absichern.

Dieser Befund lässt sich jedoch auch umgekehrt so verstehen, dass jede dauerhaft erfolgreiche Religionsgemeinschaft auf ihre weiblichen Mitglieder und (ehren- wie hauptamtlichen) Mitarbeiterinnen angewiesen ist. Von Männern dominierte Gemeinschaften wie der historische Mithras-Kult oder die neuen UFO-Glaubensgemeinschaften hatten bisher nie längerfristige Erfolge. Ohne aktive Frauen kein Bestehen im religiösen Wettbewerb. Insofern ist das Interview von Frau Bogner religiösen Verantwortungsträgern zur Lektüre zu empfehlen.
Zitat
"Die katholische Kirche ist eine Kirche von Frauen, die von Männern geleitet wird."
Quelle: "Die eigenen Fähigkeiten einbringen dürfen", Interview in Herder Korrespondenz 1/2008, S. 15
Anm.: Empirisch hat Frau Bogner Recht. Sowohl von der Mitgliederstruktur wie vom freiwilligen Engagement (gemessen etwa im Rahmen der Freiwilligensurveys) dominieren Frauen klar die religiöse Landschaft in Deutschland und generell freiheitlicher Gesellschaften. Während Theologie(n), Soziologie, Psychologie etc. diesen Befund zwar messen, aber nicht gerne kommentieren, zeichnen sich evolutionsbiologische Erklärungen ab: Frauen bevorzugen Glaubensinhalte und Gemeinschaften, die Familien- und Sozialbeziehungen stabilisieren und damit das mütterliche Investment partnerschaftlich absichern.

Dieser Befund lässt sich jedoch auch umgekehrt so verstehen, dass jede dauerhaft erfolgreiche Religionsgemeinschaft auf ihre weiblichen Mitglieder und (ehren- wie hauptamtlichen) Mitarbeiterinnen angewiesen ist. Von Männern dominierte Gemeinschaften wie der historische Mithras-Kult oder die neuen UFO-Glaubensgemeinschaften hatten bisher nie längerfristige Erfolge. Ohne aktive Frauen kein Bestehen im religiösen Wettbewerb. Insofern ist das Interview von Frau Bogner religiösen Verantwortungsträgern zur Lektüre zu empfehlen.
blume-religionswissenschaft - 23. Jan, 06:40
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