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Montag, 18. Juni 2007

Die erfolgreiche Integration des Islam in den USA



Sie sind sehr hartnäckig, die Fakten, die sich quer zu den etablierten Schwarz-Weiß-Schablonen stellen.

Eine dieser Fakten ist: in keinem westlichen Land gelingt die Integration muslimischer Zuwanderer (nach deren eigener Einschätzung) so gut wie in den USA.

Eine Diskussion entsprechender Befragungsdaten finden Sie zum Beispiel hier.

Woran aber liegt es, dass die USA inzwischen sogar muslimische Abgeordnete haben, die bei ihrer Vereidigung selbstverständlich auf den Koran schwören, dass die US-Botschaften mit Ausstellungen über die schönsten Moscheen der USA um den Globus ziehen - während in Europa eine hysterische Debatte nach der anderen um die kleine, aber wachsende, muslimische Minderheit geführt wird?

Religiöse Vielfalt (USA) versus säkulare Stagnation (Europa)

Seriöse Forscher sind sich der Antwort längst weitgehend einig: neben dem höheren Bildungs- (aber auch Religiositäts-!)grad der muslimischen US-Einwanderer spielt die Hauptrolle, dass die USA religiös aktiv und pluralistisch sind, während Europa weitgehend säkular strukturiert wurde, man es sich mit den (mangels Kindern und Wettbewerb schrumpfenden) Monopol- oder Kartellkirchen gemütlich eingerichtet hat. Für die USA ist also das Aufleben einer religiösen Minderheit nichts Neues, auch christlich-religiöse Familien sind kinderreich und für die religiöse Öffentlichkeit sind Wünsche nach religiöser Kleidung und Gebetsstätten gewohnt und nachvollziehbar. So zeigte sich auch die oben zitierte US-Professorin Marcia Pally "schockiert, als ich kürzlich von mehreren Deutschen gefragt wurde, ob ich von muslimischen Studentinnen verlangen würde, dass sie in meinen Universitätsseminaren das Kopftuch ablegen. Natürlich nicht – genauso wenig, wie ich von ihnen verlangen würde, ihre Unterwäsche abzulegen."

Dagegen reagieren große Teile des religionsfernen und kinderarmen Europas zutiefst verunsichert und mit Assimilationsforderungen auf den Verfall der etablierten Monopolordnung und den Aufstieg neuer, religiöser Minderheiten. Die Erzählung vom immerwährenden, säkularen Fortschritt ist brüchig geworden, ein Zusammenhang zwischen Glaube, Liebe und Kindern wird erkennbar. Erkennbar gläubige Zuwanderer und ihre Familien erscheinen daher rechts- wie auch linksorientierten Europäern gleichermaßen als "Infragestellung der eigenen Identität".

Wo ein religiöses Monopol wie z.B. in Griechenland oder der Türkei oder ein Kartell, wie derzeit noch in Deutschland, herrscht, werden Minderheiten ausgegrenzt, es dominiert das Kollektiv. Echte Freiheit entsteht dort, wo ein fairer, auch religiöser Wettbewerb entstanden ist und Vielfalt wirklich toleriert, ja geschätzt wird. (Klick führt zum Hayek-Vortrag Potsdam mit religionsdemografischen Daten.)

In einem Satz erklärt (-:

Dass Religionsfreiheit und religiöse Vielfalt eben auch Lernprozesse sind, die sich Europa durch nachwirkende, religiöse Monopole und Kartelle bis tief in das 20. Jahrhundert verdorben hat, braucht man sich aber gar nicht nur hochtheoretisch erschließen.

Eindrücklicher als jede Theorie blieb mir die Aussage einer älteren Schwäbin im Gedächtnis, die mir nach einem Vortrag mit einer klaren Ansage die Augen dafür öffnete, dass Deutschland bis nach dem Zweiten Weltkrieg durch überwiegend konfessionell geschlossene Milieus geprägt worden war. Die Dame meinte: "Wissed Se, Sie haben ja scho Recht mit dem friedlichen Zusammenläben. Aber jetzt hab i mi grad erscht an die Katholigge gewöhnt, da kommet Sie mit denne Moslems!"

Trackback URL:
http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/3894973/modTrackback

Ingo (Gast) - 19. Jun, 16:47

hmm....

Daß sich Muslime in den USA wohler fühlen als in Deutschland, hört man oft. Aber liegt das wirklich an den Gründen, die Du dafür nennst?

Zunächst: Ist denn die muslimische Minderheit in den USA rein zahlenmäßig, anteilmäßig mit den muslimischen Minderheiten in Europa und Deutschland zu vergleichen?

An den heftigen Auseinandersetzungen über die mexikanischen Zuwanderungen in die USA, unter anderem nach Californien merkt man ja, daß da - insgesamt gesehen - derzeit auch in den USA gewisse "Schmerzgrenzen" erreicht zu sein scheinen.

Ich könnte mir aber vorstellen, daß außerdem noch ganz andere Dinge eine Rolle spielen: Amerikaner sind einfach freundlicher, offenherziger, direkter - auch gegenüber ihnen Unbekannten, Fremden. Hat das etwas mit Religion zu tun? Ich glaube nicht, daß sich da religiöse von weniger religiösen Amerikanern unterscheiden. Meine beiden amerikanischen Tanten sind genauso - aber gar nicht religiös (zumindest bestimmt nicht in europäischem Sinne). Das ist halt einfach "typisch amerikanisch".

Nicht als ob das nur eine gute Seite hätte. Es wird ja oft auch beklagt, daß diese Freundlichkeit, "Unkompliziertheit" nicht selten mit dicken Portionen sonstiger Oberflächlichkeiten einhergeht. Das heißt, wenn man länger mit Menschen gleicher Bildungsstufe spricht, ist man manchmal ganz schon erstaunt darüber, wie unglaublich "naiv" - es könnte einem auch das Wort "dumm" herausrutschen - man da mitunter sein kann.

Außerdem, das darf man nie vergessen, haben die Nordamerikaner einfach viel, viel mehr "Platz", Raum, als unser "enges" Europa. Da ist es leicht, großzügig zu sein.

Ja, das Zitat der Schwäbin ist treffend. Liegt es nicht auch einfach an der tieferen Verwurzeltheit von Grundhaltungen in Europa? Und sollen wir das gleich in Bausch und Bogen schlecht reden? Ist das nicht ein Kennzeichen, um das uns die Amerikaner beneiden? Dieses "sich-zu-Hause-Fühlen"? Diese Möglichkeit, Fähigkeit, aus einer Jahrtausende alten Kultur "vor Ort" leben zu können?

Diese alten mittelalterlichen Burgen, diese alten Bauernhäuser, das ist es, was meine amerikanischen Tanten immer zuerst sehen wollen hier in Deutschland. Diese alten Städte. Das sind doch die Touristenattraktionen Nr. 1. Warum sollen wir immer auf Forderungen hören, so zu werden wie alle?

Man sollte auch mal lernen, selbstbewußt zu sich selbst zu stehen, zu seinen Stärken, zu seinen Schwächen.

Die Verschleierung muslimischer Frauen in Deutschland ist für mich kein Problem. Deutsche Probleme werden wir sowieso nicht dadurch lösen, daß wir dauernd an anderen rumkritisieren oder andere zu Deutschen machen wollen. Aber ehrlich gesagt: Warum soll es mir eigentlich gar so wichtig sein, daß sich Muslime genauso wohl bei uns fühlen wie in den USA?

Muß mir das so wichtig sein? So viele Deutsche wandern heute aus Deutschland aus, weil sie sich in Deutschland nicht mehr wohl fühlen. Man könnte es ja auch zunächst einmal für sinnvoll halten zu fragen, warum SIE sich in Deutschland nicht mehr wohl fühlen. (Vielleicht haben sie dabei sogar manches gemeinsam mit Deutschen, die hier bleiben ...)

Vielleicht gelingt die Integration in den USA auch deshalb besser, weil einfach dort auch die Geburtenrate der "weißen Protestanten" - offenbar - höher ist? Man fühlt sich nicht so in die Ecke gedrängt?

Religiöse Vielfalt

Nun, interessant ist, dass sich Muslime (und übrigens auch Juden, und Amish usw.) "als religiöse Minderheit" in den USA wohler fühlen können - einfach, weil religiöse Vielfalt dazu gehört.

Natürlich gibt es gerade auch in den USA keinen Mangel an Xenophobie, Rassismus, Feindschaft gegenüber Juden, Katholiken, Muslimen etc. Zumal als Wissenschaftler wirst Du von mir nicht hören, es handele sich generell um einen besseren Menschentypus.

Aber die wechselseitige Toleranz ist höher, weil eingeübt. Stelle Dir nur vor, was in Deutschland oder irgend einem anderen europäischen Land los wäre, wenn ein praktizierender, muslimischer Abgeordneter vor dem Parlament auf den Koran schwören würde!

Europäische Religiöse, überwiegend noch Monopolen oder Kartellen angehörend, mögen keine Minderheiten. Europäische Säkulare mögen keine Religiösen. Deswegen ist es in Europa viel schwerer, zu einer religiösen Minderheit zu gehören, als in den USA. Denn dort ist jeder Religiöse Mitglied einer Minderheit - "die religiöse Mehrheit" gibt es einfach nicht mehr. Die Ergebnisse der Pew-Studien dürften für Deine Kulturüberlegungen übrigens sehr interessant sein!

Alles Liebe

Michael
Kirchenfreund (Gast) - 12. Mrz, 18:07

Religionsfreiheit

1)Die USA haben, was ihre Tradition anbelangt eine ganz andere Geschichte und deshalb auch eine andere Einstellung zu Religion. Man muß beachten, daß die ersten Einwanderer Menschen waren, die aufgrund ihrer Religion in Europa verfolgt worden waren: die Pilgrim Fathers waren holländische Protestanten, die vor der Drangsaliererei durch die katholischen Orantjes flohen. Grundlage der USA ist also eine Religionsfreiheit, die auf dem positiven Religionsbekenntnis basiert: Freiheit ist dort, wo ich mich unbehindert zu Gott und meinem Glauben bekennen kann: "God bless America". Im heutigen Europa dagegen wird Religion mit Unfreiheit und "Vorschriften" assoziiert, von denen man sich befreien soll. Deshalb wird bei uns vor allem die negative Religionsfreiheit gepflegt: Kein Kreuz im Klassenraum, keine religiösen Symbole in öffentlichen Gebäuden, Religion ist Privatsache. In den USA käme niemand auf die Idee zu sagen "Religion ist Privatsache". Die religiöse Entscheidung ja, aber die religiöse Praxis überhaupt nicht. 2)Freiheit heißt aber auch: Jeder muß sich selbst kümmern. Wer in Amerika eine "Kirche" aufmacht, der muß "Service" (das ist die amerikanische Übersetzung für deutsch "Gottesdienst") bieten. Nicht Gottes-Dienst muß finanziert werden, sondern Menschen-Dienst. Deshalb brauchen die Kirchen Sponsoren, und die werden auch gepflegt: Im Eingang auch der katholischen Kirchen werden mit Hinweistafeln die Sponsoren besonders genannt, die sich für die Gemeinde engagieren. In Deutschland undenkbar! Wir sind doch so sozial, da kann man doch für die "Reichen" nicht noch "Schleichwerbung" machen. Dafür muß ich in den Pfarreien in Deutschland einen Extratermin abmachen, wenn ich vom Pfarrer oder sonstwem irgendwas will. In Amerika wäre die Gemeinde bald auch Null, wenn das von den Gemeindegliedern abverlangt würde. Da steht die Pfarrei im Dienst ihrer und fremder Mitglieder; denn von denen lebt die Gemeinde ja. Dieser Punkt ist für mich vor allem ärgerlich: Wir Deutschen tuen immer so sozial, und prangern das "amerikanische System" an. In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt: Niemand ist so asozial zu seinen eigenen Mitgliedern wie die beiden großen Kirchen. Und da wir weltweit "amerikanische Verhältnisse" bekommen werden (sie erweisen sich allen anderen Systemen als überlegen), werden die Kirchen bis zur Unkenntlichkeit schrumpfen, wenn sich die Kirchenoberen weiter so als Herren über ihre Schäfchen gebärden.
3)Der Islam in Deutschland verhält sich ähnlich die Kirchen in Amerika: Sie dienen als soziale Anlaufstellen für die Gestrandeten. Und deshalb erhalten sie mächtig Zulauf. Sie distanzieren sich von dem pseudozialen Verhalten der Deutschen, die ihr Portmonai aufmachen, solange es ihnen nicht wehtut und sich nur dort engagieren, wo sie keine Verluste zu befürchten haben (Bundeswehr in Afganistan). Wo sie aber beim "Spenden" schmerzhafte Einschnitte befürchten müssen, da kneifen die Deutschen (und die deutschen Kirchen). Auch da sind die Muslime und die Amerikaner anders: Sie kennen z.B. tödliche Verluste aus vielen Kriegen, die Deutschen nur aus dem verbrecherischen Zweiten Weltkrieg. Aber das ist der Preis der positiven Freiheit: Wer sie aktiv verteidigen will, der muß mit partiellen Verlusten rechnen und sie hinnehmen.
Gruß Kirchenfreund

Deutschland - Amerika

Hallo Kirchenfreund,

danke für den engagierten Beitrag!

Just gestern hielt ich in Sonnenberg einen Vortrag zum Vergleich "Islam in Deutschland - Islam in den USA" mit einigen auch brandneuen Daten. Ich hoffe, ihn in den kommenden Wochen auch verschriften und auf die Homepage stellen zu können. Hier im Weblog würde ich dann natürlich auch Bescheid geben.

Denn ich sehe im US-amerikanischen Religionssystem durchaus auch Schattenseiten. Aber insgesamt ist es tatsächlich im Wettbewerb sehr viel transparenter und im Ergebnis deutlich dynamischer. Deutschland und Europa brauchen die USA nicht zu kopieren, aber die Bereitschaft zum gegenseitigen Lernen würde tatsächlich nicht schaden...

Herzliche Grüße!

Michael Blume
kamenin (Gast) - 13. Mrz, 13:04

@Kirchenfreund

Deshalb wird bei uns vor allem die negative Religionsfreiheit gepflegt: Kein Kreuz im Klassenraum, keine religiösen Symbole in öffentlichen Gebäuden, Religion ist Privatsache. In den USA käme niemand auf die Idee zu sagen "Religion ist Privatsache".

Das halte ich für eine gewagte Aussage. Der erste Verfassungszusatz wird heute allgemein als bindende Rechtsvorschrift gelesen, dass Religion Privatsache sei. Darum wird auch die Säkularisierung der Behörden wesentlicher strikter eingehalten als in Deutschland: keine Kreuze im Klassenraum (wie immer noch in Bayern) oder im Gerichtssaal.
Eben aus der amerikanischen Besiedlungsgeschichte ist es viel klarer, dass Religion zwischen Freiheit und Unfreiheit immer eine ambivalente Position einnehmen kann. Nur scheinbar wird es wesentlich positiver verstanden, wenn man staatliche Religionsausübung ablehnt, weil man eine andere Religion hat anstatt gar keine. Obwohl beides natürlich gleiche Berechtigung hat.

In den USA...

...wäre auch kein staatlicher Religionsunterricht, kein staatlich finanzierter Theologielehrstuhl und keine Kirchensteuer denkbar. Religion und Staat sind voneinander getrennt "damit" die Religionen in einen freiheitlichen Wettbewerb eintreten können. Daraus sind sie sehr viel vielfältiger, dynamischer, politisch und gesellschaftlich einflußreicher als in Europa hervor gegangen. Je nach Perspektive kann man sagen, dass die Staat-Kirchen-Zusammenarbeit in Europa die Religionen "zivilisiert" (Europa) oder "abwürgt" (USA).

@Kirchenfreund, Kamenin

Extra auch für Euch, aus der neuesten Datenschatzkiste:

http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/4783108

Auch Eure anregenden Beiträge haben mich dazu angeregt, damit auch eine Kategorie "USA religious" einzuführen, in der ich in den kommenden Monaten immer wieder speziell Daten & Fakten zum Land of the Free veröffentlichen werde. Fände es klasse, wenn Ihr und ggf. weitere Interessenten dort mitdiskutiert.
Benjamin (Gast) - 23. Jun, 18:33

Lieber Michael,

endlich komme ich mal dazu, mich in deinem Blogg nicht nur als interessierter Leser zu beteiligen.

Ich finde deine Gedanken zur Integration des Islam in den USA sehr interessant. Es ist in der Tat erstaunlich, wie offen und tolerant die amerikanische Gesellschaft Religionsgemeinschaften aufnimmt.

Dennoch weiss ich nicht, ob man von einer gelungenen "Integration" sprechen kann. Ich denke der Integrationsbegriff wird in den USA viel weiter gefasst. Wie du schoen in deiner Grafik gezeigt hat, gibt es zwischen den Religionsgemeinschaften wenig Reibungspunkte. Man lebt eher nebeneinander als miteinander. Ich habe griechische Einwanderer kennengelernt, die voellig isoliert ohne Probleme in den USA leben koennen. Sie haben nicht mal Englisch gesprochen (und das nach 20 Jahren).

Der europaeische Integrationsbegriff ist meiner Auffassung etwas anspruchsvoller, auch wenn ich jetzt keine Wertung vornehmen will. Das Zusammenleben in der Gesellschaft, und eben nicht in kleinen (religioesen) Gemeinschaften, scheint mir wichtiger zu sein, so dass es natuerlich auch sehr viel Reibungspunkte in der Gesellschaft gibt. Deshalb stimme ich mit deiner ersten Grafik, wenn sie die Monopolstellung in Deutschland abbilden soll, nicht ganz ueberein. Die Reibungspunkte im deutschen Gesellschaftsleben muessten noch abgebildet werden, da sie die Integration des "Anderen" erschweren.

Also, so viel erst mal dazu!

Es ist echt ein toller Blogg!

Weiter so! :)

Benjamin

Danke!

...für die nette Rückmeldung! Freut mich sehr, dass Du Dich einbringst.

Und ich glaube, soweit liegen wir nicht auseinander. In Europa haben wir, wie Du richtig schreibst, ein engeres Verständnis von "Gesellschaft", in dem sehr viel mehr Gemeinsamkeit erwartet wird als in Ländern wie den USA oder auch Großbritannien, die kulturelle, sprachliche und natürlich religiöse Vielfalt gewöhnt sind.

Dass die Integration der Muslime aber auch nach deren eigenem Empfinden in den USA besser läuft als in Europa, ist insofern Fakt. Wir haben z.B. in Europa sehr viel mehr "Homegrown-Terrorists" erleben müssen, wogegen die Zahl radikaler Zellen in den USA bisher klein blieb. Umgekehrt käme keine US-Regierung auf den Gedanken, Amish, Juden oder Muslimen Vorschriften zur Kopfbedeckung zu machen.

Was aber natürlich stimmt: jede Grafik ist eine Vereinfachung, diese befasste sich mit Religion aber nicht z.B. mit Sprache, Herkunft (Griechenland etc.) oder Einkommen.

Würde mich riesig freuen, wenn Du hin und wieder vorbeischaust!

Alles Liebe

Michael

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