Während Menschen über ein biologisches Geschlecht (engl. Sex) verfügen, erlernen wir über die Kultur soziale Geschlechterrollen (engl. Gender). Wie vorbewusst und gleichzeitig stark wir die jeweiligen Erwartungen verinnerlichen, zeigt folgendes, beeindruckende und auch unterhaltsame Experiment von Sarah Lisenbe an der Mississippi State Universität.
Heute hatten wir Begegnungen und Gespräche mit PR-Leuten und Wissenschaftlern des Government Accountability Office (GAO), das für den Kongress arbeitet und in Deutschland dem wissenschaftlichen Dienst des deutschen Bundestages entspricht. Nur ist das GAO als NGO konzipiert, deutlich größer und stärker auf auch direkte Information von Presse und Öffentlichkeit gerichtet. Kommunikation über YouTube inklusive:
Am Abend hatten einige von uns (denen der entsprechende Termin wegen des Eissturms in Tulsa entgangen war) dann doch noch Gelegenheit, die in den USA traditionsreiche "Home Hospitality" kennen zu lernen. Dabei laden US-amerikanische Bürger internationale Gäste zu sich nach Hause zu Gespräch und Abendessen ein. Wir hatten das Glück, beim wunderbaren Ehepaar Christenson eingeladen zu sein (er ein pensionierter Lehrer, sie früher für den Foreign Service tätig), die noch dazu ein deutsch-amerikanisches Paar (Wolfgang & Christine) zu sich gebeten hatten. Hier Hao und ich bei der Übergabe von Gastgeschenken an die Christensons (na klar warb ich auch bei dieser Gelegenheit für einen Besuch im Herzen Europas, in Baden-Württemberg! ;-) ).
Die Christensons haben im "Unruhestand" übrigens auch ein interessantes Projekt auf den Weg gebracht: Sie erstellten mit PBS eine Fernsehdoku über den Marshallplan. In den USA recht erfolgreich, ist dieser jedoch bislang in Deutschland leider nicht zu sehen...
Apropos Deutschland: Hätte nicht gedacht, dass mich der Klang deutscher Sprache wieder so tief berühren würde. Aber es ist schon so: In der Ferne wird einem auch der Wert des Eigenen wieder viel bewusster.