Schäuble würdigt islamische Rundfunksendungen
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU): Hilfe zum Heimischwerden des Islams in Deutschland.
B e r l i n (idea) – Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat muslimische Sendungen wie das „Islamische Wort“ im Südwestrundfunk und das „Forum am Freitag“ im ZDF gewürdigt.
Sie seien wichtige Schritte zum „Heimischwerden des Islams in Deutschland“, so der CDU-Politiker im veröffentlichten Manuskript der 3. Berliner Medienrede, die er am 24. November in der Französischen Friedrichstadtkirche hielt. Laut Schäuble können die Medien eine Vermittlerrolle zwischen Zuwanderern und der Aufnahmegesellschaft einnehmen. Kritisch beurteilt es der Minister, wenn Zuwanderer sich nur an Heimatmedien orientieren. Für die mehr als drei Millionen Menschen türkischer Abstammung in Deutschland seien über Satellitenfernsehen über 50 größere türkische Sender zu empfangen. Auch die Zahl fremdsprachiger Presseerzeugnisse sei groß. Türkischsprachige Medien seien deshalb nicht schlecht, aber nur wer die deutsche Sprache beherrsche und über gesellschaftliche und politische Themen orientiert sei, könne Integrationserfolge erzielen. Deshalb begrüße er die Zusammenarbeit zwischen Verlagshäusern mit traditionell deutschen Publikum und solchen, die bei Zuwanderern hoch im Kurs stehen, etwa zwischen der Bild-Zeitung und Hürriyet.
Gewalt im Islam wird übertrieben
Schäuble warnte vor Übertreibungen in den Medien. So sei eine übersteigerte Bedrohungswahrnehmung der Integration hinderlich. In der Arbeitsgruppe „Medien“ der Islamkonferenz stimmten alle Seiten überein, dass die Medien bei der Berichterstattung zum Islam dem Gewaltaspekt ein zu großes Gewicht einräumten. Schäuble: „Problembewusstsein schürt man nicht durch Übertreibungen, sondern durch Recherche, Sachkenntnis und Ausgewogenheit.“
Die Berliner Medienrede ist eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie zu Berlin, des Medienbeauftragten des Rates der EKD, Oberkirchenrat Markus Bräuer (Hannover), und des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) mit Sitz in Frankfurt am Main.
Quelle: Die evangelisch-evangelikale Nachrichtenredaktion idea hier.
B e r l i n (idea) – Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat muslimische Sendungen wie das „Islamische Wort“ im Südwestrundfunk und das „Forum am Freitag“ im ZDF gewürdigt.
Sie seien wichtige Schritte zum „Heimischwerden des Islams in Deutschland“, so der CDU-Politiker im veröffentlichten Manuskript der 3. Berliner Medienrede, die er am 24. November in der Französischen Friedrichstadtkirche hielt. Laut Schäuble können die Medien eine Vermittlerrolle zwischen Zuwanderern und der Aufnahmegesellschaft einnehmen. Kritisch beurteilt es der Minister, wenn Zuwanderer sich nur an Heimatmedien orientieren. Für die mehr als drei Millionen Menschen türkischer Abstammung in Deutschland seien über Satellitenfernsehen über 50 größere türkische Sender zu empfangen. Auch die Zahl fremdsprachiger Presseerzeugnisse sei groß. Türkischsprachige Medien seien deshalb nicht schlecht, aber nur wer die deutsche Sprache beherrsche und über gesellschaftliche und politische Themen orientiert sei, könne Integrationserfolge erzielen. Deshalb begrüße er die Zusammenarbeit zwischen Verlagshäusern mit traditionell deutschen Publikum und solchen, die bei Zuwanderern hoch im Kurs stehen, etwa zwischen der Bild-Zeitung und Hürriyet.
Gewalt im Islam wird übertrieben
Schäuble warnte vor Übertreibungen in den Medien. So sei eine übersteigerte Bedrohungswahrnehmung der Integration hinderlich. In der Arbeitsgruppe „Medien“ der Islamkonferenz stimmten alle Seiten überein, dass die Medien bei der Berichterstattung zum Islam dem Gewaltaspekt ein zu großes Gewicht einräumten. Schäuble: „Problembewusstsein schürt man nicht durch Übertreibungen, sondern durch Recherche, Sachkenntnis und Ausgewogenheit.“
Die Berliner Medienrede ist eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie zu Berlin, des Medienbeauftragten des Rates der EKD, Oberkirchenrat Markus Bräuer (Hannover), und des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) mit Sitz in Frankfurt am Main.
Quelle: Die evangelisch-evangelikale Nachrichtenredaktion idea hier.
blume-religionswissenschaft - 28. Nov, 06:55
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