Muslime in Frankreich mit Integrationsprozess zufrieden - Positiver Laizismus und Religionsfreiheit
Die türkische Tageszeitung Zaman meldete am 5.11.:
„Die Muslime in Frankreich haben keine Integrationsprobleme“
von Abdurrahman Atlι, Paris
(Übersetzung Projekt Islamedia)
Nach einer Umfrage des französischen Meinungs-forschungsinstitutes CSA sei die Mehrheit der in Frankreich lebenden befragten Muslime davon überzeugt, keine Integrationsschwierigkeiten zu besitzen. Zum einen sei ein Großteil der Muslime überzeugt vom französischen Laizismus – zum anderen jedoch unterstütze ein Großteil von ihnen staatliche Finanzierungsmaßnahmen für Gotteshäuser und auch das Tragen des Kopftuchs.
Die Zaman geht in ihrem Artikel auf die weiteren Umfrageergebnisse ein, wonach sich 14% der Befragten als erstes als Franzosen fühlten und 60% wiederum sowohl als Franzosen als auch als Muslime. 22% gaben an, sich an erster Stelle als Muslime zu identifizieren und erst danach als Franzosen. 66% gaben an, dass der Islam großen Vorurteilen begegne, wohingegen 28% erklärten, keine Vorurteile in dieser Art zu spüren. 79% der Befragten verneinten die Frage, ob sich „die Frau dem Mann unterzuordnen habe.“ Darüber hinaus lehnten 70% die Polygamie in Frankreich ab, unabhängig von der Religionszugehörigkeit und 70% hätten angegeben, dass das Tragen des Kopftuchs einzig und allein von der Willens- und Religionsfreiheit abhängig sein sollte.
Datenquelle (CSA)
Siehe auch "Frankreichs Präsident Sarkozy will positive Laizität"
„Die Muslime in Frankreich haben keine Integrationsprobleme“
von Abdurrahman Atlι, Paris
(Übersetzung Projekt Islamedia)
Nach einer Umfrage des französischen Meinungs-forschungsinstitutes CSA sei die Mehrheit der in Frankreich lebenden befragten Muslime davon überzeugt, keine Integrationsschwierigkeiten zu besitzen. Zum einen sei ein Großteil der Muslime überzeugt vom französischen Laizismus – zum anderen jedoch unterstütze ein Großteil von ihnen staatliche Finanzierungsmaßnahmen für Gotteshäuser und auch das Tragen des Kopftuchs.
Die Zaman geht in ihrem Artikel auf die weiteren Umfrageergebnisse ein, wonach sich 14% der Befragten als erstes als Franzosen fühlten und 60% wiederum sowohl als Franzosen als auch als Muslime. 22% gaben an, sich an erster Stelle als Muslime zu identifizieren und erst danach als Franzosen. 66% gaben an, dass der Islam großen Vorurteilen begegne, wohingegen 28% erklärten, keine Vorurteile in dieser Art zu spüren. 79% der Befragten verneinten die Frage, ob sich „die Frau dem Mann unterzuordnen habe.“ Darüber hinaus lehnten 70% die Polygamie in Frankreich ab, unabhängig von der Religionszugehörigkeit und 70% hätten angegeben, dass das Tragen des Kopftuchs einzig und allein von der Willens- und Religionsfreiheit abhängig sein sollte.
Datenquelle (CSA)
Siehe auch "Frankreichs Präsident Sarkozy will positive Laizität"
blume-religionswissenschaft - 24. Nov, 06:58
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks



