Umfragen weisen massive Vorbehalte gegen Juden und Muslime in Europa und Deutschland aus. Auch antichristliche Stimmungen vorhanden.
Eine neue Studie des PewResearch Center auf Basis internationaler Umfragen weist wachsende antijüdische und massive antimuslimische Vorurteile in Teilen der europäischen und auch deutschen Bevölkerung aus.
So ist in den meisten europäischen Ländern der Anteil der Befragten gestiegen, die eine negative Meinung von Juden angeben: In Deutschland z.B. von 20% in 2004 auf 25% in 2008, in Spanien gar von 21% in 2005 auf 46% in 2008.

Noch massiveren Vorurteilen sehen sich Muslime ausgesetzt. So geben in Spanien, Deutschland und Polen jeweils etwa die Hälfte aller befragten Erwachsenen eine negative Haltung gegenüber Anhängern des Islam an. (Spanien 52%, Deutschland 50%, Polen 46%).

Auch antichristliche Vorbehalte
Auch Negativurteile gegen Christen sind verbreitet und erreichen in einigen islamisch geprägten Ländern sogar Mehrheiten, an der Spitze die Türkei mit 74%. Aber auch in mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland oder Frankreich bekunden inzwischen zweistellige Prozentzahlen der Befragten Skepsis und Ablehnung gegenüber Christen.

Natürlich spezifizieren diese Daten noch nicht, welche Negativurteile jeweils in welcher Intensität bestehen, Trends zeigen sie jedoch durchaus an.
Unter Muslimen sinkt Zustimmung zu Selbstmordattentaten weiter
Aber auch positive Entwicklungen zeigen sich in der globalen Perspektive. So verlieren islamistische Selbstmordattentate in der islamischen Welt weiter rapide an Zustimmung, auch Osama Bin Laden und die Hisbollah verlieren teilweise massiv an Sympathien.

Weitere Befunde umfassen beispielsweise den "Gender Gap" (die weltweit höhere Religiosität von Frauen, vgl. Gretchenfrage) und zum innerislamischen Ringen zwischen Reformern und Fundamentalisten. Gesamtbericht als pdf hier
So ist in den meisten europäischen Ländern der Anteil der Befragten gestiegen, die eine negative Meinung von Juden angeben: In Deutschland z.B. von 20% in 2004 auf 25% in 2008, in Spanien gar von 21% in 2005 auf 46% in 2008.

Noch massiveren Vorurteilen sehen sich Muslime ausgesetzt. So geben in Spanien, Deutschland und Polen jeweils etwa die Hälfte aller befragten Erwachsenen eine negative Haltung gegenüber Anhängern des Islam an. (Spanien 52%, Deutschland 50%, Polen 46%).

Auch antichristliche Vorbehalte
Auch Negativurteile gegen Christen sind verbreitet und erreichen in einigen islamisch geprägten Ländern sogar Mehrheiten, an der Spitze die Türkei mit 74%. Aber auch in mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland oder Frankreich bekunden inzwischen zweistellige Prozentzahlen der Befragten Skepsis und Ablehnung gegenüber Christen.

Natürlich spezifizieren diese Daten noch nicht, welche Negativurteile jeweils in welcher Intensität bestehen, Trends zeigen sie jedoch durchaus an.
Unter Muslimen sinkt Zustimmung zu Selbstmordattentaten weiter
Aber auch positive Entwicklungen zeigen sich in der globalen Perspektive. So verlieren islamistische Selbstmordattentate in der islamischen Welt weiter rapide an Zustimmung, auch Osama Bin Laden und die Hisbollah verlieren teilweise massiv an Sympathien.

Weitere Befunde umfassen beispielsweise den "Gender Gap" (die weltweit höhere Religiosität von Frauen, vgl. Gretchenfrage) und zum innerislamischen Ringen zwischen Reformern und Fundamentalisten. Gesamtbericht als pdf hier
blume-religionswissenschaft - 19. Sep, 21:09
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