Zitat zu Kinderarmut von Uta Rasche
Gefunden im Kommentar "Arme Kinder" in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, FAZ, vom 11.07.2008:
"Das größte Armutsrisiko für Kinder überhaupt sind aber Scheidungen. Vierzig Prozent der Kinder von Alleinerziehenden leben in dauerhafter Armut, aber nur fünf Prozent der Kinder, die mit beiden Eltern aufwachsen. Hier wird offenkundig, dass es eine Elternverantwortung gibt, die kein Sozialstaat abnehmen kann: Blieben mehr Kinder zusammen, gäbe es deutlich weniger arme Kinder - von den seelischen Kosten einer Trennung ganz zu schweigen."
Aus religionsdemografischer Sicht ist zu ergänzen, dass Mitglieder gewachsener Kirchen und Religionsgemeinschaften durchschnittlich deutlich niedrigere Scheidungs- und Alleinerziehendenraten aufweisen als Konfessionsfreie. So weisen die Einwohnerinnen der Schweiz ohne Religionszugehörigkeit gleichzeitig die niedrigste Kinderzahl und den höchsten Anteil an Alleinerziehenden auf. (Daten und Diskussion dazu z.B. in diesem Vortrag (pdf, 1 MB), S. 14 - 20.
"Das größte Armutsrisiko für Kinder überhaupt sind aber Scheidungen. Vierzig Prozent der Kinder von Alleinerziehenden leben in dauerhafter Armut, aber nur fünf Prozent der Kinder, die mit beiden Eltern aufwachsen. Hier wird offenkundig, dass es eine Elternverantwortung gibt, die kein Sozialstaat abnehmen kann: Blieben mehr Kinder zusammen, gäbe es deutlich weniger arme Kinder - von den seelischen Kosten einer Trennung ganz zu schweigen."
Aus religionsdemografischer Sicht ist zu ergänzen, dass Mitglieder gewachsener Kirchen und Religionsgemeinschaften durchschnittlich deutlich niedrigere Scheidungs- und Alleinerziehendenraten aufweisen als Konfessionsfreie. So weisen die Einwohnerinnen der Schweiz ohne Religionszugehörigkeit gleichzeitig die niedrigste Kinderzahl und den höchsten Anteil an Alleinerziehenden auf. (Daten und Diskussion dazu z.B. in diesem Vortrag (pdf, 1 MB), S. 14 - 20.
blume-religionswissenschaft - 11. Sep, 06:35
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