Wann endet das Wachstum der Weltbevölkerung?
Die Geburtenraten befinden sich, laut Daten der Vereinten Nationen (UNO) und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), weltweit in freiem Fall.
So fiel die Geburtenrate im Weltdurchschnitt von etwa 5,0 Geburten je Frau im Zeitraum 1950-55 auf 3,4 zwischen 1985-90 und weiter auf 2,7 in den Jahren 2000-05, darunter 2,9 in den Entwicklungsländern und 1,6 in den Industrieländern.
Für das Jahrfünft 2005-2010 wird die globale Geburtenrate auf 2,55, für die Industrieländer auf 1,60 und für die Entwicklungsländer auf 2,75 geschätzt.
Die bestandserhaltende Geburtenrate der Weltbevölkerung liegt je nach Sterblichkeit bei etwa 2,1 bis 2,2 Lebendgeburten je Frau. Setzt sich der weltweite Rückgang der Geburtenraten fort, könnte der bestandserhaltende Wert schon in drei bis vier Jahrzehnten erreicht werden. Beim bisherigen Tempo des Rückganges wäre dies um das Jahr 2040 der Fall.
Die Weltbevölkerung erreicht ihren Gipfel jedoch nicht im gleichen Jahr, ab dem die Geburtenrate kleiner ist als das bestandserhaltende Niveau, sondern erst etwa drei Jahrzehnte (ca. 2070) danach. Der Grund für die Verzögerung liegt darin, dass die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter in Zukunft – als Folge der hohen Geburtenraten in der Vergangenheit – noch wächst.
Zitiert aus diesem Bericht des BAMF.
Auf gleicher Datenbasis auch folgende Grafik:

Migration beschleunigt...
...den globalen Geburtenrückgang dabei tendenziell noch, da sich die Migranten mit dem angestrebten, wirtschaftlichen Aufstieg auch von den traditionellen (oft noch agrarwirtschaftlichen) Großfamilienstrukturen lösen. Beobachten kann man dies beispielhaft an der Geburtenzahl je von Türkinnen in der Türkei (rot), von Türkinnen in Deutschland (grün) und schließlich von Deutschen muslimischen Glaubens, meist türkischer Herkunft (schwarz, gestrichelt).

Insofern trägt gelingende Integration zu einer Angleichung des Geburtenverhaltens sowohl zwischen den Regionen wie Religionen bei. Dabei gilt generell weiter, dass religiöse Menschen (ob Christen, Muslime, Juden, Hindus etc.) durchschnittlich deutlich mehr Kinder haben als ihre säkularen Nachbarn (einige Daten dazu hier).
So fiel die Geburtenrate im Weltdurchschnitt von etwa 5,0 Geburten je Frau im Zeitraum 1950-55 auf 3,4 zwischen 1985-90 und weiter auf 2,7 in den Jahren 2000-05, darunter 2,9 in den Entwicklungsländern und 1,6 in den Industrieländern.
Für das Jahrfünft 2005-2010 wird die globale Geburtenrate auf 2,55, für die Industrieländer auf 1,60 und für die Entwicklungsländer auf 2,75 geschätzt.
Die bestandserhaltende Geburtenrate der Weltbevölkerung liegt je nach Sterblichkeit bei etwa 2,1 bis 2,2 Lebendgeburten je Frau. Setzt sich der weltweite Rückgang der Geburtenraten fort, könnte der bestandserhaltende Wert schon in drei bis vier Jahrzehnten erreicht werden. Beim bisherigen Tempo des Rückganges wäre dies um das Jahr 2040 der Fall.
Die Weltbevölkerung erreicht ihren Gipfel jedoch nicht im gleichen Jahr, ab dem die Geburtenrate kleiner ist als das bestandserhaltende Niveau, sondern erst etwa drei Jahrzehnte (ca. 2070) danach. Der Grund für die Verzögerung liegt darin, dass die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter in Zukunft – als Folge der hohen Geburtenraten in der Vergangenheit – noch wächst.
Zitiert aus diesem Bericht des BAMF.
Auf gleicher Datenbasis auch folgende Grafik:

Migration beschleunigt...
...den globalen Geburtenrückgang dabei tendenziell noch, da sich die Migranten mit dem angestrebten, wirtschaftlichen Aufstieg auch von den traditionellen (oft noch agrarwirtschaftlichen) Großfamilienstrukturen lösen. Beobachten kann man dies beispielhaft an der Geburtenzahl je von Türkinnen in der Türkei (rot), von Türkinnen in Deutschland (grün) und schließlich von Deutschen muslimischen Glaubens, meist türkischer Herkunft (schwarz, gestrichelt).

Insofern trägt gelingende Integration zu einer Angleichung des Geburtenverhaltens sowohl zwischen den Regionen wie Religionen bei. Dabei gilt generell weiter, dass religiöse Menschen (ob Christen, Muslime, Juden, Hindus etc.) durchschnittlich deutlich mehr Kinder haben als ihre säkularen Nachbarn (einige Daten dazu hier).
blume-religionswissenschaft - 30. Jul, 06:25
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