Obama möchte Bushs Finanzförderung für Sozialwerke von Glaubensgemeinschaften fortführen
Auch in den USA ist das Staat-Kirchen-Verhältnis in Bewegung (vgl. Frankreich und die neue, "positive Laizität"). Bisher hatte die strikte Trennung von Kirchen und Staat den Vereinigten Staaten einen intensiven religiös-demografischen Wettbewerb beschert, aber auch den Erfolg fundamentalistischer Lehren und Gruppen gegenüber gemäßigteren Anbietern befördert sowie die Sozialarbeit der Kirchen und Religionen beschränkt.
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama, der als Community Organizer in Chicago entsprechende Erfahrungen gemacht hatte, sprach sich nun dafür aus, ein Programm weiter zu führen und sogar auszubauen, das der noch amtierende US-Präsident George W. Bush auf den Weg gebracht hatte: Demnach sollte auch die Sozialarbeit von Glaubensgemeinschaften staatlich gefördert werden können.
Obama führte dazu laut Meldung des Pew Forums vom 1. Juli aus: "Ich glaube, dass der Wandel nicht von oben herab kommt, sondern von unten herauf. Und wenige sind den Menschen näher als unsere Kirchen, Synagogen, Tempel und Moscheen."
Die Glaubensgemeinschaften seien in der Lage, mit mehr Engagement und weniger Bürokratie effektiv zu wirken und sollten daher nicht von öffentlicher Förderung ausgeschlossen werden.
"Offen gesagt, in einigen Gegenden sind die Glaubensgemeinschaften möglicherweise die einzigen Akteure im Spiel. Und es ist wichtig, dass wir sie nicht außen vor lassen, wenn sie ihre Arbeit fortsetzen.", so Barack Obama.
Allerdings stellte er auch klar, dass staatliche Fördermittel nicht zur Mission verwendet werden dürften und dass die Bezieher solcher Mittel andersglaubende Arbeitnehmer nicht diskrimineren dürften.
(Übersetzung Blume)
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama, der als Community Organizer in Chicago entsprechende Erfahrungen gemacht hatte, sprach sich nun dafür aus, ein Programm weiter zu führen und sogar auszubauen, das der noch amtierende US-Präsident George W. Bush auf den Weg gebracht hatte: Demnach sollte auch die Sozialarbeit von Glaubensgemeinschaften staatlich gefördert werden können.
Obama führte dazu laut Meldung des Pew Forums vom 1. Juli aus: "Ich glaube, dass der Wandel nicht von oben herab kommt, sondern von unten herauf. Und wenige sind den Menschen näher als unsere Kirchen, Synagogen, Tempel und Moscheen."
Die Glaubensgemeinschaften seien in der Lage, mit mehr Engagement und weniger Bürokratie effektiv zu wirken und sollten daher nicht von öffentlicher Förderung ausgeschlossen werden.
"Offen gesagt, in einigen Gegenden sind die Glaubensgemeinschaften möglicherweise die einzigen Akteure im Spiel. Und es ist wichtig, dass wir sie nicht außen vor lassen, wenn sie ihre Arbeit fortsetzen.", so Barack Obama.
Allerdings stellte er auch klar, dass staatliche Fördermittel nicht zur Mission verwendet werden dürften und dass die Bezieher solcher Mittel andersglaubende Arbeitnehmer nicht diskrimineren dürften.
(Übersetzung Blume)
blume-religionswissenschaft - 7. Jul, 06:04
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks



