Musikalität & Religiosität
"Während ich diese Zeilen Mitte Dezember in New York schreibe, ist die Stadt voller Weihnachtsbäume und Menorot. Als alter jüdischer Atheist bin ich geneigt zu sagen, dass mir diese Dinge nichts bedeuten, aber in meinem Inneren erklingen Chanukka-Gesänge, wann immer das Bild einer Menora auf meine Netzhaut fällt, selbst wenn ich mir dessen gar nicht bewußt bin. Es muss hier mehr Gefühl, mehr Bedeutung geben, als ich zugebe, auch wenn sie im Wesentlichen von sentimentaler und nostalgischer Art sind."
Mit diesem Zitat das Neurologen Oliver Sacks, gefunden in Gehirn & Geist 6/2008, S. 51, möchte ich die neue Kategorie Musikalität & Religiosität begrüßen. Denn eine tiefe Verbundenheit und Verwandschaft dieser beiden veranlagten Fähigkeiten unserer menschlichen Gehirne liegt nahe, wurde von bedeutenden Religions- und Musiksoziologen (wie Max Weber) vermutet, von originellen, neueren Denkern und Praktikern wie Wolfgang Bossinger erschlossen und harrt der (auch religions-)wissenschaftlichen Bearbeitung. Für Anregungen, Tips und Hilfe Ihrerseits auf dem Weg in dieses Neuland bin ich dankbar!
Mit diesem Zitat das Neurologen Oliver Sacks, gefunden in Gehirn & Geist 6/2008, S. 51, möchte ich die neue Kategorie Musikalität & Religiosität begrüßen. Denn eine tiefe Verbundenheit und Verwandschaft dieser beiden veranlagten Fähigkeiten unserer menschlichen Gehirne liegt nahe, wurde von bedeutenden Religions- und Musiksoziologen (wie Max Weber) vermutet, von originellen, neueren Denkern und Praktikern wie Wolfgang Bossinger erschlossen und harrt der (auch religions-)wissenschaftlichen Bearbeitung. Für Anregungen, Tips und Hilfe Ihrerseits auf dem Weg in dieses Neuland bin ich dankbar!
blume-religionswissenschaft - 9. Jun, 06:30
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